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Aston Martin kämpft gegen die Krise

Bericht: Newey ködert entlassenen Red-Bull-Ingenieur

Holt Newey einen weiteren Ex-Red-Bull-Mitarbeiter zu Aston Martin?
Holt Newey einen weiteren Ex-Red-Bull-Mitarbeiter zu Aston Martin?
Foto: © IMAGO/Eric Alonso
26. Februar 2026, 11:25
sport.de
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Erst vor wenigen Tagen gab Formel-1-Rennstall Red Bull Racing die Trennung von Chef-Designer Craig Skinner bekannt. Jetzt gibt es Gerüchte, denen zufolge Aston-Martin-Teamchef Adrian Newey den Top-Ingenieur in seine Fabrik lotsen möchte. 

Nach dem Test-Debakel und den absehbaren Problemen beim Saisonstart in Melbourne versucht Adrian Newey mit allen Mitteln, Aston Martin für die Formel-1-Saison in die Spur zu bekommen. Auch eine weitere personelle Veränderung im Ingenieurs-Team steht offenbar zur Diskussion.

Wie die italienische Sportzeitung "Gazzetta dello Sport" berichtet, wird der kürzlich bei Red Bull entlassene Craig Skinner als Neuzugang bei Aston Martin gehandelt. Der Top-Designer und Newey kennen sich bestens aus vielen gemeinsamen Jahren bei Red Bull. Skinner war einer der Hauptverantwortlichen, wenn es darum ging, Neweys Design-Ideen in die Tat umzusetzen. 

Gibt Red Bull grünes Licht für den Wechsel?

Eine unmittelbare Wiedervereinigung wird es aber wohl nicht geben. Skinner wird nach seinem Red-Bull-Aus die branchenübliche Zwangspause einlegen müssen. Im besten Fall könnte er also in sechs Monaten in der Aston-Martin-Fabrik in Silverstone aufschlagen. Wirklich mithelfen beim aktuellen Problem-Auto könnte er dann kaum noch. Einzige Ausnahme: Red Bull gibt grünes Licht für einen sofortigen Wechsel. 

Aston Martin steckt wenige Tage vor dem Start in die neue Formel-1-Saison in einem ganzen Berg von Problemen. Das Getriebe und der Motor gelten als größte Baustellen. Hersteller Honda soll immerhin schon zugesichert haben, die Schwächen der Power Unit erkannt und mit der Ausbesserung begonnen zu haben. Berichtet wurde jüngst, dass schon beim zweiten Saisonrennen in China ein verbessertes Aggregat zur Verfügung stehen könnte. 

Ein weiteres Problem sind offenbar auch Teile des Chassis-Designs. In diesem gibt es derzeit noch außergewöhnlich viele Kühlungs-Elemente. Diese sind nötig, weil der Motor zu schnell überhitzt. Kommt eine neue Power Unit, müsste wohl auch das Chassis wieder verändert werden. Das alles kann Newey, nur kostet solch ein Vorgang Zeit. Dass die Saison 2026 für Aston Martin eine verlorene wird, ist unter diesen Umständen immer wahrscheinlicher. 

Fahrerwertung

#FahrerTeamPunkte
1ArgentinienFranco ColapintoAlpine F1 Team0
2FrankreichPierre GaslyAlpine F1 Team0
3SpanienFernando AlonsoAston Martin F1 Team0
4KanadaLance StrollAston Martin F1 Team0
5FinnlandValtteri BottasCadillac F1 Team0

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