Im Januar 2025 trat Jürgen Klopp den Job als Head of Global Soccer bei Red Bull an, um die Vereine des Konzerns auf ein neues Level zu hieven. Mit der bisherigen Entwicklung unter dem einstigen Meistercoach von Borussia Dortmund soll man intern jedoch nicht zufrieden sein, einem Medienbericht zufolge ist sogar eine vorzeitige Trennung nicht ausgeschlossen. Auf Anfrage von RTL/ntv und sport.de haben Klopp-Berater Marc Kosicke und RB-Boss Oliver Mintzlaff nun reagiert.
Der Red-Bull-Fußballkosmos besteht nicht nur aus RB Leipzig, Jürgen Klopp kümmert sich als Head of Global Soccer seit Anfang 2025 auch um Red Bull Salzburg, den FC Liefering, die New York Red Bulls und Red Bull Bragantino, zudem um Vereine, an denen der Konzern beteiligt ist, wie Leeds United oder den FC Paris. Und doch steht die Entwicklung in Sachsen besonders im Fokus.
Nach einem guten Start unter dem neuen Trainer Ole Werner kam in Leipzig zuletzt immer mehr Sand ins Getriebe, die Unzufriedenheit im Umfeld wächst.
Auch Klopps Rolle soll dabei angeblich zunehmend kritisch betrachtet werden. So schreiben die "Salzburger Nachrichten", dass der Deutsche intern nicht mehr unumstritten sei. Würde er auf seine Vorgesetzten zugehen und um die Freigabe bitten, um andernorts wieder als Trainer zu arbeiten, würde man ihm wohl keine Steine in den Weg legen, heißt es.
Mehr noch: In Oliver Glasner, der Crystal Palace nach der Saison den Rücken kehren wird, habe man sogar schon einen Wunschnachfolger erkoren. Der Österreicher hatte Eintracht Frankfurt einst zum Europa-League-Sieg geführt.
Auf Anfrage von RTL/ntv und sport.de hat Klopp-Manager Marc Kosicke das Gerücht allerdings klar dementiert. Auch RB-Boss Oliver Mintzlaff reagierte entschieden: "Das ist völliger Schwachsinn und komplett aus der Luft gegriffen. Im Gegenteil: Wir sind extrem zufrieden mit der Arbeit von Jürgen Klopp. Er investiert sehr viel, ist in permanentem Austausch mit unseren Trainern sowie Sportdirektoren und entwickelt unsere Red Bull Fußballphilosophie nachhaltig weiter. Wir sind davon überzeugt, dass er der richtige Mann für diesen Job ist."
Kein Klopp-Wechsel zu Real Madrid
Vertraglich ist Klopp noch bis 2029 an Red Bull gebunden. In den vergangenen Monaten tauchte sein Name immer wieder in der Gerüchteküche auf, wenn sich ein Top-Klub auf Trainersuche befand. Spekulationen um ein Engagement bei Real Madrid nach dem Aus von Xabi Alonso erhärteten sich aber nicht.
Erst im Januar sagte Klopp in der RTL-Sendung "Monicas Meistermacher" im Interview mit Monica Lierhaus: "Das, was ich im Moment mache, mache ich so gerne, dass ich nicht darauf warte, ob irgendwas kommt, was besser sein könnte."





























