Die Chicago Bears haben einem ihrer besten Linebacker die Erlaubnis erteilt, sich nach einem Tradepartner in der NFL umzusehen.
Linebacker Tremaine Edmunds wird die Chicago Bears wohl verlassen. Der 27-Jährige geht in sein letztes Vertragsjahr und offenbar wollen die Bears sein Gehalt in Höhe von insgesamt 15 Millionen Dollar einspare. Entsprechend wurde ihm laut "ESPN" die Erlaubnis erteilt, sich nach einem neuen Team umzusehen, das für ihn traden könnte.
Sollte das nicht gelingen, ist es sehr wahrscheinlich, dass die Bears ihn einfach entlassen werden. Da seine Bezahlung für 2027 nicht garantiert ist, würden die Bears auch die vollen 15 Millionen Dollar an Cap Space gewinnen - egal ob via Trade oder Entlassung. Der Unterschied ist nur, dass die Bears bei einem Trade immerhin noch eine kleine Kompensation in Form von Draftpicks erhalten würden. Mit mehr als einem Tausch innerhalb der späten Runden ist jedoch nicht zu rechnen.
Edmunds spielt seit 2023 für die Bears und hatte damals einen Vierjahresvertrag in Höhe von 72 Millionen Dollar unterschrieben. In diesem Jahr stehen ihm ein Grundgehalt von 13,9 Millionen Dollar, ein Workout Bonus in Höhe von 100.000 Dollar sowie ein Roster Bonus von einer Million Dollar am fünften Tag des neuen Liga-Jahres, also am 15. März zu. Insofern ist mit einer Lösung dieser Geschichte bis dahin zu rechnen, um eben jenen Bonus nicht zu zahlen.
Edmunds war ursprünglich ein Erstrundenpick der Buffalo Bills im Draft 2018 und sammelte in jeder seiner bisherigen Saison mehr als 100 Tackles.
Bears müssen noch unter die Salary Cap kommen
"Es gibt da ein paar Jungs, bei denen wir noch Entscheidungen treffen müssen", sagte General Manager Ryan Poles am Dienstag beim NFL Combine in Indianapolis/Indiana, als er auf Edmunds' Zukunft angesprochen wurde.
"Ob es nun um Trades oder Entlassungen geht, es gibt eine Reihe von Optionen - oder zumindest ein paar Wege, die wir einschlagen können, um finanziellen Spielraum zu schaffen. Aber wie ich schon sagte: Das ist eine einzigartige Situation. Wir haben unseren Kader so aufgestellt, dass wir viele talentierte Spieler haben, von denen viele gut bezahlt werden, und das schränkt uns beim Salary Cap natürlich ein. Wir müssen also ein paar harte Entscheidungen treffen. Und wissen Sie, wie ich schon sagte: Wenn man Spiele gewinnt, entstehen Bindungen. Da sind Führungsfiguren oder Jungs, die Kapitäne waren und unserer Organisation viel bedeuten. Aber wenn man mit dem Rücken zur Wand steht ..."
Die Bears haben derzeit Cap Space von weniger als -4 Millionen Dollar und müssen damit bis zum Start des neuen Liga-Jahres am 11. März noch ihre Hausaufgaben machen.






