Die Chancen auf den Aufstieg in die Fußball-Bundesliga hat Hertha BSC aller Voraussicht nach verspielt. Bei der Alten Dame steht nun einiges auf dem Prüfstand - auch Trainer Stefan Leitl und Sportdirektor Benjamin Weber.
Wie der "kicker" berichtet, ist sowohl die Zukunft von Leitl auch auch die von Weber bei Hertha BSC offen.
Der Trainer, der noch einen Vertrag bis 2027 besitzt, müsse in den verbleibenden Spielen Argumente für einen Verbleib über den Sommer hinaus liefern, heißt es.
Der Abwärtstrend mit nur einem Sieg aus den vergangenen neun Ligaspielen habe Leitl Kredit gekostet.
Auch die "Sport Bild" hatte am Mittwoch berichtet, dass Leitl zur Diskussion steht. Demnach sondieren die Berliner Bosse bereits den Trainermarkt nach einer möglichen Alternative.
Auch der Druck auf Weber wächst.
Laut "kicker" gibt es bei Hertha mit Bastian Huber, der im Bereich Scouting und Kaderplanung arbeitet, bereits eine Art Schattenmann.
Dass Geschäftsführer Peter Görlich den 46-Jährigen im Februar von der TSG 1899 Hoffenheim losgeeist hat, sei ein klares Zeichen dafür, dass er bei Weber noch Verbessrungspotenzial sieht.
Auch Weber ist vertraglich noch bis 2027 an die Berliner gebunden.
Aufstiegstraum von Hertha BSC geplatzt
Bereits kurz nach Saisonbeginn hatte es Gerüchte um eine Trennung von Leitl und Weber gegeben. Schon damals soll das Duo unter Beobachtung gestanden haben.
Doch da Hertha immer wieder an die Aufstiegsplätze heran kam, durften der Trainer und der Sportdirektor wohl bleiben.
Durch die jüngste 2:5-Klatsche beim SC Paderborn kann Hertha den Traum von der Rückkehr in die Bundesliga aber wohl abhaken. Mit 34 Punkten liegt die alte Dame zehn Zähler hinter Relegationsrang drei.
"Ja, die Tür ist zu und abgesperrt. Jetzt geht es darum, bestmöglich abzuschneiden. Ich will eine deutliche Reaktion meiner Mannschaft im Heimspiel gegen Nürnberg sehen", sagte Leitl nach der Niederlage.


























