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Restart nach Olympia am Kulm

Kader-Entscheidung bei deutschen Skispringern gefallen

Stehen im Kader der deutschen Skispringer: Andreas Wellinger (l.) und Karl Geiger
Stehen im Kader der deutschen Skispringer: Andreas Wellinger (l.) und Karl Geiger
Foto: © IMAGO/Ulrich Wagner
25. Februar 2026, 14:15
sport.de
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Angeführt von Olympiasieger Philipp Raimund gehen Deutschlands Skispringer in die ersten Weltcup-Wettkämpfe nach den Olympischen Winterspielen im österreichischen Bad Mitterndorf.

Neben Raimund starten beim Skifliegen am legendären Kulm auch Karl Geiger, Felix Hoffmann, Pius Paschke, Luca Roth sowie Andreas Wellinger, wie der DSV bekanntgab.

"Ich freue mich auf den Kulm! Das ist der erste Wettkampf nach den Olympischen Spielen und dann gleich Skifliegen - das ist wirklich cool", sagte Raimund. "Ich habe bislang nur ein Training am Kulm bestreiten können, im Rahmen der Skiflug-Weltmeisterschaften. Deswegen freue ich mich jetzt, mehr Flüge auf der Anlage machen zu können, und ich bin gespannt, wie mir die dann gelingen.".

Wellinger, für den die bisherige Skisprung-Saison enttäuschend verläuft, erklärte: "Ich freue mich aufs Skifliegen, ganz besonders am Kulm. Auf der Anlage zu fliegen, hat in den letzten Jahren immer großen Spaß gemacht. Bei den Weltmeisterschaften 2024 durfte ich dort zwei Medaillen gewinnen. Silber im Einzel und Bronze im Team. Daran erinnert man sich natürlich gerne. Ich freue mich auch auf die vielen Skiflug-Fans, die am Kulm traditionell für eine sehr, sehr gute Stimmung sorgen. All das motiviert mich, weite Flüge zu zeigen."

Skispringen: Gelingt Karl Geiger das nächste Ausrufezeichen?

Ein besonderes Augenmerk wird am Kulm auch auf Geiger liegen. Der 33-Jährige hatte die Olympia-Qualifikation verpasst, sich beim letzten Weltcup vor den Winterspielen in Willingen aber in starker Verfassung präsentiert und völlig überraschend sogar seinen ersten Podestplatz der Saison gefeiert.

Auch der Kader der deutschen Skispringerinnen für den Weltcup in Hinzenbach steht fest. Selina Freitag, Anna Hollandt, Agnes Reisch, Katharina Schmid, Juliane Seyfarth und Emely Torazza gehen dort für den DSV an den Start.

"Hinzenbach steht an, eine kleine Schanze. Nach Olympia passt das gut", sagte Freitag. "Es war auch gut, dass wir direkt nach Olympia ein wettkampffreies Wochenende hatten: ein bisschen Pause, ein bisschen Batterien aufladen, ein bisschen Reflektieren. Es war doch ein Großevent mit viel Trubel - jetzt konnten wir es etwas ruhiger angehen lassen."

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