McLaren geht als Titelverteidiger in die Formel-1-Saison 2026. Laut Teamchef Andrea Stella haben zwei andere Konstrukteure aktuell aber die Nase vorn.
Die Testfahrten sind Geschichte, der Saisonstart der Formel 1 in Australien (6. bis 8. März) rückt immer näher. Die große Frage lautet: Kann McLaren auch unter dem neuen technischen Reglement vorneweg fahren?
Teamchef Andrea Stella sieht nach den Test-Eindrücken von Bahrain zwei Konkurrenten in der Favoritenrolle. Laut dem Italiener sind Ferrari und Mercedes "die Teams, die es zu schlagen gilt".
"Ich denke, McLaren ist nicht weit davon entfernt – es ist gut zu sehen, dass wir zu den vier besten Teams gehören, aber ich glaube, diese beiden Teams scheinen einen kleinen Vorteil zu haben", zitiert "formula1.com" Stella zudem.
Bleibt McLaren in der Formel 1 ganz oben?
In 2025 sicherte sich McLaren in der Formel 1 sowohl die Team- als auch die Fahrer-Weltmeisterschaft. Das neue technische Reglement in der Königsklasse des Motorsports mischt die Karten vor dem diesjährigen Saisonstart allerdings neu.
Stella sieht McLaren nach den Tests in einer guten Position. "Das Auto hat sich sehr zuverlässig verhalten – wir haben so ziemlich alle geplanten Testpunkte abgehakt, sowohl was die Funktionalität als auch die Zuverlässigkeit und die Renntauglichkeit angeht. Dadurch konnten wir viele Runden fahren und viel lernen, und ich denke, wir sind an einem Punkt angelangt, an dem wir sagen können, dass wir das Potenzial des Autos relativ gut verstanden und ausgeschöpft haben", verriet der 55-Jährige.
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McLaren habe beim letzten Testblock in Bahrain "jeden Tag ein bisschen an Leistung" zulegen können, "einfach weil wir in der Lage waren, zu testen und zu experimentieren, mit der Abstimmung zu spielen, mit der aerodynamischen Optimierung und den Reifen zu spielen, und ich würde sagen, auch mit der Ausnutzung und Optimierung des Antriebsstrangs zu spielen, was definitiv ein wichtiger Punkt ist", so Stella.





