Bei den Olympischen Spielen 2026 wurde Frankreichs Biathlon-Star Julia Simon zur ganz großen Gewinnerin ihres Teams. Das zahlt sich für die 29-Jährige aus, vor allem finanziell.
Biathlon-Star Julia Simon hat nach den Olympischen Spielen 2026 doppelten Grund zur Freunde. Die Französin ist jetzt nicht mehr "nur" zehnmalige Weltmeisterin, sondern auch dreifache Olympiasiegerin. Gold hatte sie in Antholz mit den beiden Staffeln sowie im Einzel geholt. Dazu sicherte sie sich im Massenstart auch noch Silber.
Die olympische Medaillenflut zahlt sich für die 29-Jährige auch auf finanzieller Seite aus. Frankreichs Verband lobte vor den Spielen eine Gold-Prämie in Höhe von 80.000 Euro aus. Für jede Silbermedaille gab es 40.000 Euro, für jede Bronzemedaille 20.000 Euro. Heißt im Fall von Simon: Sie darf sich über Edelmetall-Prämien in Höhe von sage und schreibe 280.000 Euro freuen.
Frankreichs Biathlon-Stars dominieren bei Olympia
Aus dem eigenen Team dicht auf den Fersen ist ihr Quentin Fillon Maillet. Der 33-Jährige hatte drei Mal Gold und ein Mal Bronze geholt und sein Bankkonto damit um 260.00 Euro aufgestockt. Lou Jeanmonnot folgte im teaminternen Prämien-Ranking auf Platz drei. Sie gewann 220.000 Euro. Océane Michelon und Eric Perrot sahnten jeweils 200.000 Euro ab.
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Frankreichs Biathlon-Stars hatten den olympischen Wettbewerben eindrucksvoll ihren Stempel aufgedrückt. Von elf Rennen gewann das Team sechs. Hinzu kamen vier Silber- und drei Bronzemedaillen. Im Biathlon-Medaillenspiegel belegte man vor Norwegen Platz eins.
Dass es so kommen würde, war schon vor Beginn der Spiele abzusehen. Im Gesamtweltcup der Frauen liegen fünf Französinnen unter den besten Zwölf. Einsam an der Spitze steht Jeanmonnot, der die Große Kristallkugel kaum noch zu nehmen ist. Auch bei den Männern thront mit Perrot ein Franzose auf Platz eins. Fillon Maillet und Emilien Jacquelin rangieren zudem auf den Plätzen fünf und acht.







