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Polizeischutz benötigt

Formel-1-Pilot unter Schock: "Habe Morddrohungen erhalten"

Jack Doohan fuhr in der Formel 1 kurzzeitig für Alpine
Jack Doohan fuhr in der Formel 1 kurzzeitig für Alpine
Foto: © IMAGO/Eibner-Pressefoto/Annika Graf
26. Februar 2026, 13:25
sport.de
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Das kurze und glücklose Formel-1-Engagement bei Alpine war für Jack Doohan allem Anschein nach ein echter Albtraum.

Zumindest legen das bestürzende Äußerungen des 23 Jahre alten Australiers nahe, die dieser in der am 27. Februar auf Netflix startenden achten Staffel der Formel-1-Doku "Drive to Survive" tätigt, aus der mehrere Medien vorab zitieren.

"Ich habe beim Grand Prix in Miami ernsthafte Morddrohungen erhalten", schildert Doohan in der Serie. "Ich habe sechs oder sieben E-Mails erhalten, in denen mir mitgeteilt wurde, dass mir alle Gliedmaßen abgetrennt würden, wenn ich in Miami noch im Auto säße."

Alpine reagierte auf die Situation mit verschärften Sicherheitsmaßnahmen rund um das Rennwochenende in der US-Metropole. Für Doohan wurde Polizeischutz organisiert.

Formel 1: Doohan von bewaffneten Männern geschützt

"Am Mittwoch war ich mit meiner verdammten Freundin und meinem Trainer dort, und ich hatte drei bewaffnete Männer um mich herum – ich musste eine Polizeieskorte anrufen, damit sie kam und die Situation unter Kontrolle brachte", erzählt der Rennfahrer.

Gegenüber "The Athletic" bestätigte ein Alpine-Sprecher, man sei vor dem Miami-Wochenende "über die betreffenden Drohungen informiert" gewesen und habe das weitere Vorgehen mit der Formel 1 und den Grand-Prix-Organisatoren abgestimmt.

"Die Sicherheit aller Mitarbeiter, einschließlich der Fahrer, hat höchste Priorität und wird vom Team bei allen Veranstaltungen sehr ernst genommen", hieß es zudem.

Formel 1 reagiert auf die Doohan-Drohungen

Die Formel 1 teilte mit: "Die Formel 1 ist eine Familie und eine Gemeinschaft, die auf gegenseitigem Respekt und Unterstützung basiert. Es gibt keinen Platz für beleidigendes Verhalten, weder online noch persönlich, und der gesamte Sport steht geschlossen gegen jeden, der versucht, unsere Werte zu untergraben. Als Gemeinschaft werden wir jeden, der sich so verhält, den zuständigen Behörden und Plattformen melden."

Für Doohan war das Wochenende in Miami das letzte als Alpine-Stammpilot. Er verlor anschließend seinen Platz an den vormaligen Reservefahrer Franco Colapinto.

"Ich konnte es nicht genießen, Formel-1-Fahrer zu sein, etwas, von dem ich so lange geträumt hatte. Also ja, es ist ziemlich beschissen", sagt Doohan in "Drive to Survive".

Inzwischen heuerte er als Reservefahrer bei Haas an, wie das US-Team Anfang Februar vermeldete.

Fahrerwertung

#FahrerTeamPunkte
1ArgentinienFranco ColapintoAlpine F1 Team0
2FrankreichPierre GaslyAlpine F1 Team0
3SpanienFernando AlonsoAston Martin F1 Team0
4KanadaLance StrollAston Martin F1 Team0
5FinnlandValtteri BottasCadillac F1 Team0

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