Für Maya Cloetens ging mit der Teilnahme an den Olympischen Spielen ein Traum in Erfüllung. Dieser stand zuvor auf Messers Schneide, wie die belgische Biathletin in einem Instagram-Beitrag verriet.
Die Olympischen Spiele 2026 wären für Maya Cloetens beinahe vorbei gewesen, bevor sie überhaupt begannen. Das verriet die Biathletin in einem Post, den sie am Dienstag auf ihrem Instagram-Kanal veröffentlichte.
"Hinter dem Glitzer und der Magie sind die Olympischen Spiele zur größten Herausforderung geworden, die ich je hatte. Lasst mich davon erzählen", eröffnete die 24-Jährige, die in Antholz in den ersten olympischen Rennen ihrer Karriere lief.
"Untersuchung wird zum Albtraum"
"Am 20. Januar wurde eine einfach Routineuntersuchung aufgrund eines komischen Schmerzes im Knöchel zu einem Albtraum", berichtete die Belgierin, die verriet, dass bei ihr eine Stressfraktur im Knöchel festgestellt wurde. "Mir wurde geraten, mich für sechs Wochen zu erholen, was hieß: kein Olympia."
Sie hätte in Panik verfallen können, "aber zum Glück hatte ich die Unterstützung, die ich brauchte, um den Weg zu meinem Traum fortzusetzen: der Teilnahme an den Olympischen Spielen", erklärte Cloetens, die ihr Training in Abstimmung mit Ärzten und Physiotherapeuten umstellte und so doch an den Rennen teilnehmen konnte.
Biathlon-Star erleidet weiteren Olympia-Rückschlag
Was die Belgierin damals noch nicht wusste: Während Olympia sollte sie ein weiterer Rückschlag ereilen. "Die ersten Rennen liefen gut und ich war in großartiger Form. Bis zum Tag nach dem Einzel, als mein Körper mir einige besorgniserregende Signale sendete. Das Urteil kam später: COVID. Bis zum Sprint waren es da weniger als 48 Stunden."
Sie habe sich dann eine Sache selbst gesagt, so Cloetens weiter: "Ich werde beim Sprint am Start stehen." Und das tat sie auch.
"Ich habe all meine Kraft gespart, um in diesen berühmten 22 Minuten alles zu geben. 10 von 10, eine große letzte Runde, der 26. Platz. Ich bin so stolz auf dieses Rennen, in dem ich meinen Körper und meinen Kopf über das Limit gepusht habe", erklärte die 24-Jährige.
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"Ich habe diesen Kampf gewonnen!"
Mit ihren einzelnen Ergebnissen sei sie zwar nicht zufrieden, denn: "Mehr als zwei Jahre lang hatte jede Trainingssession, jede kleine Anstrengung den Geschmack von Olympia. Wenn diese Anstrengungen nicht belohnt werden, tut das natürlich weh. Ich habe bis zum Schluss daran geglaubt und bin hart gefallen. Aber der Fall ist nicht tödlich. Er ist weit davon entfernt und hat mich bereits viel gelehrt."
Letztlich sei sie sehr stolz, in fünf Rennen an den Start gegangen zu sein, so Cloetens. "Diese Spiele waren mit dem Druck, den Erwartungen, der Aufregung, der Verletzung und der Krankheit ein mentaler Kampf. Und ich denke, ich kann sagen: Ich habe diesen Kampf gewonnen!"







