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Rückenbeschwerden

Skisprung-Olympiasieger muss Zwangspause einlegen

Olympiasieger Jan Hörl fehlt beim Skifliegen
Olympiasieger Jan Hörl fehlt beim Skifliegen
Foto: © IMAGO/GEPA pictures/ Oliver Lerch
25. Februar 2026, 08:44
sport.de
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Vor wenigen Tagen krönte sich Jan Hörl noch zum Olympiasieger im Skispringen. Nun muss der Österreicher eine Zwangspause einlegen.

Nach Olympia 2026 ist vor dem Skifliegen am Kulm. Am Wochenende kommt es für die österreichischen Athleten zum Heimspiel. Mit Jan Hörl fehlt dann aber einer der bekanntesten Namen im ÖSV-Team.

"Jan Hörl wird diesmal nicht dabei sein. Zuletzt haben sich bei ihm Rückenbeschwerden bemerkbar gemacht. Er braucht also noch etwas Zeit, um dann hoffentlich in voller Stärke in den Weltcup zurückzukommen. Nach seiner Goldenen bei den Spielen ist diese zusätzliche Ruhephase auf jeden Fall sinnvoll", wird Österreichs Skisprung-Cheftrainer Andreas Widhölzl in einem offiziellen Statement zitiert.

Clemens Aigner, Stephan Embacher, Manuel Fettner, Maximilian Ortner, Stefan Kraft, Jonas Schuster und Daniel Tschofenig bilden unterdessen das ÖSV-Aufgebot.

"Schon geil": Hörl holt Olympiagold

Hörl konnte sich bei den zurückliegenden Winterspielen in Italien an der Seite von Embacher zum Olympiasieger im Super-Team-Wettbewerb krönen.

"Ich bin sprachlos. Wir sind heute aufgestanden und hatten so ein gutes Gefühl. Wir haben uns gesagt: Heute greifen wir an! Und wir haben durchgezogen. Dass es uns so aufgeht, ist brutal geil. Wir haben bislang noch keine Medaille geholt, es war sehr zäh bis heute. Jetzt stehen wir hier und können uns die Goldene umhängen - das ist schon geil", zitierte Ski Austria Hörl anschließend.

Der 27-Jährige zählt schon länger zu den besten Skispringern der Welt. Hörl rangiert im Gesamtweltcup aktuell auf der siebten Position. Aus der österreichischen Mannschaft ist einzig Tschofenig als Fünfter momentan besser.

Hörl hatte sich bereits 2022 in Peking mit dem Team zum Olympiasieger im Skispringen krönen können. Vergangene Saison verpasste er als Zweiter den Sieg im Gesamtweltcup nur knapp. Bei den letzten beiden Ausgaben der Vierschanzentournee wurde Hörl ebenfalls jeweils Zweiter.

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