Beste oder auch nur gute Freunde werden George Russell und Max Verstappen zumindest in ihrem gemeinsamen Formel-1-Leben nicht mehr. Wie sehr es zwischen den beiden Alphatieren knistert, legen einige Aussagen des Mercedes-Fahrers nahe, die in der neuen Staffel des Netflix-Hits "Drive to Survive" zu hören sind.
Bislang unveröffentlichte und erst jetzt in der aktuellen "Drive to Survive"-Staffel zu hörende Aussagen von George Russell über Max Verstappen zeigen deutlich, wie skeptisch der Mercedes-Pilot seinem "Erzfeind" gegenübersteht.
"Die Verstappens haben ganz klar eine Menge Macht in diesem Team", sagte Russell, als das Theater rund um Ex-Red-Bull-Teamchef Christian Horner zur Sprache kam. Russell erhob weitere Vorwürfe und meinte: "Sie [Max und Jos Verstappen] mögen es, Situationen zu manipulieren, und das ziemlich oft."
Auch rund um die Entlassung von Horner sei dies der Fall gewesen, ließ Russell seine Sicht der Dinge durchblicken. "Aus welchen Gründen auch immer mögen sie Horner nicht und versuchen ihn loszuwerden."
Russell wittert schmutziges Verstappen-Spiel
Russell fragte sich in diesem Zusammenhang auch, ob die lang anhaltenden Gerüchte über einen Wechsel Verstappens zu Mercedes bewusst als Druckmittel gestreut wurden. "Ich frage mich, ob das eine Art Spiel ist, um Red Bull unter Druck zu setzen, sodass er [Verstappen] nur bleibt, wenn Christian [Horner] geht", mutmaßte der Mercedes-Fahrer.
Horner selbst beurteilte die Sache etwas anders. Zwar gab er durchaus zu, Probleme mit Jos Verstappen gehabt zu haben. Die treibende Kraft hinter seiner Entlassung war seiner Meinung allerdings Oliver Mintzlaff, "der von Helmut [Marko] beraten wurde", sagte Horner vor den Netflix-Kameras.
Die neue "Drive to Survive"-Staffel erscheint am 27. Februar. Vorab wurden jedoch schon einige Trailer veröffentlicht, in denen durchaus brisante Details zu sehen und hören sind. Der Russell-Verdacht gegen das Verstappen-Lager ist einer davon.


