Suche Heute Live
Skispringen
Artikel teilen

Skispringen

"Schwierige Gespräche" geplant

Rätselraten um Skisprung-Legende geht weiter

Skisprung-Legende Adam Malysz lässt seine Zukunft weiter offen
Skisprung-Legende Adam Malysz lässt seine Zukunft weiter offen
Foto: © IMAGO/Igor Jakubowski
25. Februar 2026, 08:49
sport.de
sport.de

Geht er oder bleibt er? Skisprung-Ikone Adam Malysz hat nach wie vor keine endgültige Entscheidung über die Zukunft als Präsident von Polens Ski-Verbands getroffen.

"Es gibt viele Dinge, die ich überhaupt nicht mag, und ich bin nicht mehr an einem Punkt in meinem Leben, an dem ich Dinge tun muss, die mir keinen Spaß machen. Außerdem möchte ich nicht im Rampenlicht stehen, wenn ich keine Leidenschaft für das habe, was ich tue. Das ist sehr schwierig", sagte der 48-Jährige bei "SportoweFakty".

Nicht nur die zurückliegenden Wochen bei den Olympischen Winterspielen in Mailand und Cortina seien stressig gewesen, sondern die gesamten vier Jahre seiner Amtszeit, betonte Malysz. "Das Leben als Funktionär, die internen Spielchen und das Sitzen hinter einem Schreibtisch sind nicht wirklich mein Ding."

Er lege Wert auf Ehrlichkeit, "und deshalb fällt es mir so schwer", sagte Malysz. "Ich bin wütend, dass ich keine Zeit hatte, mit den Jungs zu den Wettkämpfen zu reisen, um ihnen vor Ort zu helfen. Ich muss zugeben, dass ich mich als Sportdirektor an der Skisprungschanze viel wohler gefühlt habe."

Skisprung-Legende Malysz vor "schwierigen Gesprächen"

Endgültig für oder gegen eine Fortsetzung seiner Funktionärskarriere wolle er sich erst kurz vor der Präsidentschaftswahl im Juni entscheiden, kündigte Malysz an.

"Ich glaube nicht, dass es viel Konkurrenz für diese Position geben wird. Jeder, der derzeit im Verband arbeitet, kennt die Situation und weiß, dass es kein einfacher Job ist", sagte der viermalige Skisprung-Weltmeister. "Die Leute sind nicht gerade begeistert davon, sich zu bewerben. Einige Verbandsmitarbeiter drängen mich, weiterzumachen und erneut zu kandidieren."

Er haben nun auch "schwierige Gespräche" mit seiner Familie vor sich, so Malysz. Es gebe Argumente für eine Fortsetzung seiner Verbandsarbeit, "aber ich werde es sicherlich nicht um jeden Preis tun".

Newsticker

Alle News anzeigen