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Mi, 04.02. - So, 22.02.

"Nicht in Bestform", aber ...

Skisprung-Sensation um Superstar "nicht unmöglich"

Sorgt Stefan Kraft 2030 für eine Olympia-Sensation im Skispringen?
Sorgt Stefan Kraft 2030 für eine Olympia-Sensation im Skispringen?
Foto: © IMAGO/HMB Media/Marc Niemeyer
24. Februar 2026, 12:03
sport.de
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Stefan Kraft zählt zu den erfolgreichsten Skispringern der Gegenwart. Bei Olympischen Winterspielen läuft aber traditionell wenig zusammen beim 32 Jahre alten Österreicher - so auch zuletzt bei den Wettbewerben in Predazzo. Martin Schmitt traut ihm dennoch in vier Jahren in Frankreich eine kleine Sensation zu.

Eine Einzel-Medaille für Kraft mit dann 37 Jahren sei "schwierig, aber nicht unmöglich", erklärte der viermalige Weltmeister gegenüber "Sportowe Fakty". "Manuel Fettner war in Peking genauso alt, als er Silber gewann."

Kraft landete in Predazzo beim Springen auf der Normalschanze nur auf Rang 27. Von der Großschanze wurde er gar nur 36. und verpasste sogar das Finale. "Ich habe kein Konzept gefunden", gab er anschließend im "ORF" zerknirscht zu.

Einziger Olympia-Erfolg des Ausnahmespringers bleibt damit das Team-Gold von 2022 in Peking - zumindest vorerst.

"Wir werden sehen, wie sich seine Karriere entwickelt", sagte Schmitt über Kraft. "Es ist klar, dass er in dieser Saison nicht in Bestform ist. Er hat während der Olympischen Spiele sehr hart trainiert, und oft verliert man im Skispringen, wenn man sich zu sehr anstrengt und verkrampft, anstatt zu gewinnen."

Skispringen: Was steckt hinter Krafts Olympia-Problemen?

Ein mentales Problem sieht der Mannschafts-Olympiasieger von 2002 bei Kraft nicht.

"Ich denke, es ist eher eine Frage der Athletik. Er hat es einfach nie in guter Form zu den Olympischen Spielen geschafft", sagte Schmitt. "In dieser Situation hat man zwei Möglichkeiten. Entweder man macht sein Ding weiter, was vielleicht für einen Platz unter den Top 15 reicht, oder man probiert etwas Neues aus und ändert seine Technik. Ein solcher Prozess endet jedoch oft mit einem Misserfolg, weil es an Automatismen mangelt. Man muss es einfach weiter versuchen und hoffen, dass etwas funktioniert.

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