Borussia Dortmund und der VfB Stuttgart stehen bereits mit einem Bein im Achtelfinale der Champions- beziehungsweise Europa League. Der FC Bayern gehört bereits zu den besten 16 Mannschaften der Königsklasse. Weltmeister Sami Khedira sprach nun über die Chancen der deutschen Klubs im Europapokal.
Von der Leistung des BVB im Playoff-Hinspiel gegen Atalanta (2:0) war Khedira begeistert. "Dortmund hat ein richtig gutes Spiel gemacht, war gegen Atalanta sehr stabil", sagte der 38-Jährige im "kicker"-Interview.
Das Rückspiel in Bergamo werde allerdings keine leichte Aufgabe.
"Niko Kovac ist aber so ein erfahrener Trainer, so klar in seiner Spielweise - das passt wirklich zu den Ergebnissen und sollte reichen", legte sich der Weltmeister von 2014 fest.
Den bereits fürs Achtelfinale qualifizierten FC Bayern sieht Khedira als Mitfavoriten auf den Titel. Lediglich den FC Arsenal stuft der Ex-Profi höher ein.
"Für mich wird entscheidend sein, dass die Münchner einigermaßen erholt in die K.-o.-Phase gehen können. Im Vorjahr hatten sie das Pech, dass sie im Halbfinale gegen Inter viele verletzte Stammspieler hatten - auf diesem Niveau kann das eigentlich kein Kader kompensieren; zumal der der Bayern bewusst kleiner gehalten ist, bewusst mit jüngeren Spielern und Talenten", so der ehemalige Mittelfeldspieler.
Besonders wichtig wird sein, dass die Leistungsträger in der entscheidenden Phase der Champions League fit sind.
"Dann sind sie für mich noch vor Arsenal die absolute Nummer eins", sagte Khedira.
Khedira traut dem VfB Stuttgart den großen Coup zu
Auch dem VfB Stuttgart traut Khedira den ganz großen Coup zu.
Zwar sei der Weg zum Sieg der Europa League "brutal lang" und man brauche sowohl "ein bisschen Losglück" als auch "das Momentum auf der Seite".
Aber, betonte der 38-Jährige: "Für mich sind sie in der Europa League vielleicht nicht der absolute Top-Favorit, weil andere Klubs ein bisschen mehr Erfahrung auf diesem Level haben. Aber rein von der Spielanlage her, von der individuellen Qualität, der Mischung von Jung und Alt, ist der VfB definitiv reif für den Titel. Vielleicht können sie den Frankfurter Weg von 2022 weiter nachahmen."
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Von Trainer Sebastian Hoeneß schwärmte Khedira in höchsten Tönen: "Ich habe ihn und sein Team auch vor der Bundesliga-Saison auf die Top 4 gesetzt. Das hat Sebastian zwar weniger gefallen, aber er ist ein Top-Coach, der seine Mannschaft und seine Spieler trotz der Abgänge besser macht, sie noch mal auf ein anderes Level hebt."




























