Kehrtwende möglich! Der FC Bayern kann im Bundesliga-Klassiker beim BVB am Samstag (18:30 Uhr) nun möglicherweise doch auf Kapitän Manuel Neuer zurückgreifen.
Der 39-Jährige absolvierte am Montag überraschend schon wieder ein 30-minütiges Training an der Säbener Straße mit Torwart-Trainer Michael Rechner und Reha-Coach Simon Martinello - auch mit torwartspezifischen Übungen, allerdings noch nicht mit voller Belastung.
"Bild" zufolge soll Neuers Trainingspensum in den kommenden Tagen vor dem BVB-Kracher sukzessive gesteigert werden.
Sollte er die weiteren Einheiten ohne Probleme durchziehen können, soll ein Einsatz in Dortmund doch möglich sein. "Sky" zufolge herrsche beim FC Bayern nun Zuversicht, dass es Neuer rechtzeitig schafft.
Der Weltmeister von 2014 hatte sich im Bundesligaspiel gegen Werder Bremen (3:0) einen Muskelfaserriss in der linken Wade zugezogen. Er falle "vorerst" aus, hatte der FC Bayern lediglich mitgeteilt. Intern ging man aber angeblich bislang fest davon aus, dass es Neuer für das BVB-Spiel nicht ins Tor zurück schafft.
FC Bayern: Lothar Matthäus plädiert für Urbig-Einsatz
Als Vertreter des Routiniers stünde Jonas Urbig bereit. Rekord-Nationalspieler Lothar Matthäus plädierte dafür, bei Neuer kein Risiko einzugehen.
"Auch wenn man den Klassiker verlieren sollte, wird Bayern München Meister", sagte die Münchner Klub-Legende bei "Sky 90". Die Gesundheit von Neuer solle daher "vor dem Ergebnis im Klassiker stehen".
Mit Urbig habe Neuer "wirklich einen guten Ersatz, der gerade in den engen Spielen hervorragend gehalten hat". Ob der 22-Jährige tatsächlich gegen den BVB auflaufen muss, bleibt nun aber noch abzuwarten.
Bei Außenverteidiger Konrad Laimer deutet sich derweil eine rechtzeitige Rückkehr für das Top-Spiel an. Der 28 Jahre alte Österreicher absolvierte am Montag das Mannschaftstraining. Auch er laborierte zuletzt an einem Faserriss.
































