Im Winter hätte Edin Dzeko auch zum VfL Wolfsburg statt zum FC Schalke 04 wechseln können. Entsprechende Transfer-Pläne bestätigte Sportdirektor Pirmin Schwegler.
"Edin ist hier eine Legende, es gab Kontakt, es gab Gespräche, aber wir respektieren seine Entscheidung", sagte Schwegler bei "Sky".
Dzeko lief bereits von 2007 bis 2011 für den VfL Wolfsburg auf. Für die Wölfe bestritt er insgesamt 142 Pflichtspiele, in denen er 85 Tore erzielte und 35 weitere Treffer vorbereitete.
Im Winter entschied sich Dzeko jedoch gegen eine Rückkehr nach Wolfsburg. Stattdessen wechselte er von der AC Florenz zum FC Schalke 04.
Eine Ablöse mussten die Königsblauen nicht nach Italien überweisen. Der nur bis Saisonende datierte Vertrag des 39-Jährigen ist zudem stark leistungsbezogen.
"Bild" berichtete, das Fixgehalt für die fünf Monate betrage rund 300.000 Euro. 400.000 Euro Prämie winken Dzeko zudem, falls Schalke der Aufstieg in die Bundesliga gelingt.
Auch weitere mögliche Sonderzahlungen enthält der S04-Kontrakt offenbar: 3000 Euro pro Punkt winken der Stürmer-Legende demnach, 9000 Euro also für einen Sieg - für den Fall, dass Dzeko dabei auch auf dem Platz steht.
Das Gehalt soll für Dzeko jedoch keine große Rolle gespielt haben. "Es war vom ersten Gespräch an klar, dass es Edin nicht ums Geld geht. Wir haben gesagt, dass unser Budget eingeschränkt ist. Das war gar kein Thema", hatte Sportvorstand Frank Baumann bei "Sky" betont.
Mehr dazu:
Dzeko erweist sich als Transfer-Volltreffer für den FC Schalke 04
Für Schalke zahlt sich der Transfer bislang voll und ganz aus. In fünf Spielen netzte Dzeko vier Mal ein. Hinzu kommen drei Vorlagen.

Dzeko wurde im Laufe seiner Karriere unter anderem Deutscher Meister sowie Torschützenkönig in der Bundesliga und holte zweimal mit Manchester City den Titel in der Premier League. Für seine Nationalmannschaft erzielte der Bosnier in 146 Spielen 72 Tore.

































