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Bayer Leverkusen zwischen Gegenwart und Ziel

Bayer Leverkusens Robert Andrich war angefressen
Bayer Leverkusens Robert Andrich war angefressen
Foto: © IMAGO/Michael Taeger
22. Februar 2026, 10:05

Bayer Leverkusen ist in der Champions League derzeit auf Kurs. Um die erneute Qualifikation muss die Werkself jedoch so langsam bangen.

Nein, nach irgendwelchen Entschuldigungen wollte Robert Andrich nicht suchen. Das straffe Programm von Bayer Leverkusen vielleicht eine Ausrede für den Ausrutscher bei Union Berlin?

"Die ist ganz billig", stellte der Verteidiger klar: "Wir haben einen breiten Kader, wir haben die Qualität, wir sind alle Profis genug, um alle drei Tage spielen zu können." Doch während es in der Champions League derzeit nach Plan läuft, muss die Werkself mitten in der Terminhatz nun um die erneute Qualifikation für die Königsklasse bangen.

Durch das bittere 0:1 (0:1) am Samstag in Köpenick tritt Leverkusen im Rennen um die Champions-League-Plätze mit 39 Punkten auf der Stelle. Die Stolperer der direkten Konkurrenten RB Leipzig (41) und TSG Hoffenheim (46) nutzte der Tabellensechste nicht, um Boden gutzumachen. Stattdessen kassierte Bayer selbst einen empfindlichen Rückschlag, der zudem kurz vor der entscheidenden Bewährungsprobe in der Königsklasse zur Unzeit kommt.

Bereits am Dienstag (21.00 Uhr/Prime Video) sind die Leverkusener im Rückspiel der Play-offs wieder gegen Olympiakos Piräus gefordert. Auch deshalb wollte Andrich die Pleite bei seinem Ex-Verein, an der er aufgrund eines Patzers maßgeblich beteiligt gewesen war, schnell hinter sich lassen. "Heute regen wir uns drüber auf, heute sind wir sauer, aber es muss weitergehen", betonte der 31-Jährige. Sein Team habe "ein schweres Spiel vor der Brust" und müsse dort "den nächsten Schritt machen".

Die Tür zum Achtelfinale steht nach dem Hinspielerfolg (2:0) ganz weit offen. In der Liga gilt es mit Blick auf die internationalen Ränge derweil, nicht weiter ins Hintertreffen zu geraten. Der Dämpfer in Berlin tue vor diesem Hintergrund "natürlich weh", räumte Trainer Kasper Hjulmand ein. Dass es so weit kam, lag auch an dem Fehler Andrichs. Dieser hatte Unions Torschützen Rani Khedira (28.) entwischen lassen.

"Allgemein tut so ein Fehler brutal weh, weil du weißt, das darf dir in dem Moment nicht passieren", gab Andrich anschließend zu. Doch insgesamt tat sich die Werkself bei den Köpenickern, die zuvor sieben Spiele ohne Sieg gewesen waren, schwer. Gleich fünf Änderungen hatte Hjulmand im Vergleich zur Partie in Piräus vorgenommen, schonte unter anderem bis zur 61. Minute Torjäger Patrik Schick, der unter der Woche noch mit einem Doppelpack in der Königsklasse geglänzt hatte.

Man habe rotieren müssen, erklärte Hjulmand. Mit den gleichen elf Spielern das eng getaktete Programm zu bestreiten, sei eben schlichtweg nicht möglich. "Wir müssen auf die Spieler aufpassen, die wollen immer unbedingt spielen und es ist meine Aufgabe, die richtige Entscheidung zu treffen", sagte der Coach, der "Vertrauen in den ganzen Kader" habe.

Natürlich sei die Mannschaft nach der Niederlage nun "enttäuscht", erklärte Hjulmand, "aber wir müssen das Spiel schnell abhaken". Damit sein Team zumindest in der laufenden Champions-League-Saison weiter auf Kurs bleibt.

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