Gute Nachrichten aus dem italienischen Biathlon-Team: Nachdem Tommaso Giacomel den olympischen Massenstart zur Halbzeit abbrechen musste und zusammengesackt am Streckenrand saß, hat der nationale Verband kurz nach dem Rennen leichte Entwarnung gegeben.
Italiens Biathlon-Star Tommaso Giacomel hat es im olympischen Massenstart am Freitag zum Glück doch nicht so schwer erwischt, wie es die TV-Bilder während des Rennens zunächst vermuten ließen.
Kurz nach dem Rennen teilte der italienische Verband mit, dass sich die medizinische Abteilung umgehend um den 25-Jährige gekümmert und ihn versorgt hat. "Ihm geht es jetzt besser und er kann sich wieder alleine frei bewegen", hieß es in dem Statement.
Biathlon-Star sitzt erschöpft am Streckenrand
Giacomel hatte den Massenstart nach dem zweiten von vier Schießen beenden müssen. Zu diesem Zeitpunkt lag der Lokalmatador noch sehr gut im Rennen und hatte das Podest im Blick. Nach dem zweiten Schießen, das er als Führender verließ, fiel er aber Meter um Meter weiter zurück. An der Zeitnahme bei Kilometer 7,8 tauchte sein Name nicht mehr auf.
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Die TV-Kameras zeigen daraufhin für einen kurzen Moment einen sichtlich erschöpften Giacomel am Streckenrand sitzen. Die Rede war zunächst von Schmerzen in der linken Körperhälfte. Eine genaue Diagnose gab der italienische Verband zunächst nicht bekannt. Es hieß lediglich, dass bei einem Kardiogramm und einer Ultraschall-Untersuchung keine Unregelmäßigkeiten festgestellt wurden.
Für Giacomel endete das olympische Heimspiel damit mit einer weiteren Enttäuschung. Der 25-Jährige hatte sich in den letzten Weltcuprennen vor den Spielen noch in Topform präsentiert und galt als ganz heißer Medaillenkandidat.
Olympia begann für ihn auch noch nach Plan, als er mit der italienischen Mixed-Staffel die Silbermedaille gewann. Anschließend gab es allerdings nur noch Pleiten, Pech und Pannen. Im Einzel wurde er noch Sechster, im Sprint und in der Verfolgung enttäuschte er aber auf den Plätzen 23 und neun. In der Männer-Staffel reichte es zudem nur zu Rang 14.







