Bei Fußball-Bundesligist Eintracht Frankfurt deutet sich schon wieder eine neue Baustelle an. Nachdem Torwart Michael Zetterer seinen zwischenzeitlichen Status als Nummer eins im SGE-Tor wieder an Kaua Santos verloren hat, könnte er den Klub deutlich schneller verlassen als gedacht.
Wie das Portal "Absolut Fussball" vermeldete, soll der 30-Jährige mit seiner Reservistenrolle hadern und einen Abschied schon im kommenden Sommer "nicht ausschließen". Dabei war der Keeper erst vor einem Jahr für rund sechs Millionen Euro von Werder Bremen an den Main gewechselt.
Aktuell ist Zetterer in Frankfurt nur noch dann gefragt, wenn Kaua Santos ausfällt oder er zu formschwach auftritt. Die langfristige Planung der Hessen scheint aber klar: Die Zukunft gehört dem 22-jährigen Brasilianer. Unter dem neuen Eintracht-Cheftrainer Albert Riera zeigte Santos jüngst eine ansteigende Formkurve und rechtfertigte damit das ihm entgegen gebrachte Vertrauen.
Für Michael Zetterer ist die Situation derweil unbefriedigend. Der gebürtige Münchner kam mit dem Anspruch, sich dauerhaft als Stammtorhüter zu etablieren. Stattdessen findet er sich derzeit nur noch auf der Bank wieder. Zuletzt hatte er schon einmal medienwirksam gegenüber "Deichstube" durchblicken lassen, dass er sich irgendwann auch eine Rückkehr nach Bremen vorstellen könne. Ein Statement, das nun zusätzliche Brisanz erhält.
Zetterer hat noch Vertrag bis 2029
An der Weser hatte sich Zetterer über Jahre hinweg Schritt für Schritt nach oben gearbeitet. Seit 2015 stand er bei Werder unter Vertrag, kämpfte sich durch Leihstationen und Rückschläge, eroberte schließlich den Stammplatz.
Insgesamt absolvierte er 80 Pflichtspiele für die Grün-Weißen. In seiner stärksten Phase wurde er sogar als möglicher Kandidat für die deutsche Nationalmannschaft gehandelt. Nun steht der Keeper erneut an einem Scheideweg. Sein Arbeitspapier bei den Adlerträgern läuft allerdings noch langfristig bis 2029.






























