Eintracht Frankfurts neuer Cheftrainer Albert Riera hat sich nach kurzer Zeit im Amt schon den Unmut zweier prominenter Ex-Profis zugezogen.
Max Kruse und Martin Harnik zogen in ihrem gemeinsamen Podcast "Flatterball" in deutlichen Worten über den 43 Jahre alten Spanier her.
"Er ist schon extrem überheblich und selbstverliebt. Also, was er da los trommelt auf den Pressekonferenzen. Ich finde das noch nicht mal witzig", polterte Harnik mit Blick auf Riera, der seit Anfang Februar das Zepter bei den Hessen schwingt. "Es ist nicht mal so, dass du sagst: 'Okay, er ist jetzt einfach ein bisschen speziell.' Aber er ist ja von einem anderen Stern überheblich. Das spricht mich auch nullkommanull an."
Harnik erklärte, er gönne Riera bei Eintracht Frankfurt "keinen Erfolg. Er bewegt bei mir gar nichts, dass ich sage: 'Ja okay, superinteressant oder spannender Ansatz.' Bei dem denke ich nur so: 'Okay, ihn sang- und klanglos untergehen zu sehen, wäre schon ganz witzig.'"
Eintracht Frankfurt: Kruse sieht "zu viel Show" bei Riera
Die SGE habe unter den Ex-Trainern Oliver Glasner und Dino Toppmöller "so geil und seriös gearbeitet, hatte so viel Erfolg", so Harnik. "Das waren Typen, die für Understatement und ehrliche Arbeit standen. Und jetzt so einer, der so los trommelt und in Deutschland noch gar nichts bewiesen hat."
Auch Kruse hält wenig von Riera, der vor seinem Engagement bei Eintracht Frankfurt den slowenischen Conference-League-Teilnehmer NK Celje betreute.
"Als Spieler hätte ich so meine Probleme mit dem. Ich finde, es ist ein bisschen zu viel Show. Ich finde, er passt nicht in die Bundesliga", unkte der Ex-Nationalspieler.
Unter Rieras Regie holten die Frankfurter in zwei Ligaspielen immerhin vier Punkte. Auf ein 1:1 bei Union Berlin bei seinem Debüt an der Seitenlinie folgte zuletzt ein 3:0-Heimsieg gegen Borussia Mönchengladbach.



























