Karim Adeyemi ist bei Borussia Dortmund (wieder einmal) ein Sorgenkind und derzeit nur Reservist. Auch Torwart-Ikone Roman Weidenfeller sieht den formschwachen BVB-Profi kritisch.
"Im Moment kommt er meistens von der Ersatzbank und ich muss sagen, dass ich mir einfach für Karim wünschen würde, dass er nicht nur der Unterschiedsspieler auf dem Papier ist, sondern auch auf dem Feld. Zur Zeit ist er nicht in Bestform und wenn er reinkommt, verliert er mir zu viele Bälle", sagte Weidenfeller in der "Sky"-Sendung "Triple – der Hagedorn-Fussballtalk".
Geht Adeyemis Talfahrt weiter, wird sich das laut Weidenfeller auch auf seine Karriere im DFB-Team auswirken. "Wenn er nicht spielt, fährt er auch nicht mit zur WM. Man sollte niemanden mit zur WM nehmen, wenn er im Klub nicht spielt", sagte der Weltmeister von 2014.
Adeyemi ist unter BVB-Coach Niko Kovac derzeit überwiegend nur als Teilzeitarbeiter gefragt. Seine Leistungen als Joker zuletzt waren enttäuschend. Zudem sorgt der 24-Jährige immer wieder abseits des Sportlichen für Wirbel.
BVB vor "Gamechanger-Spiel"
Ob er über den Sommer hinaus die Fußballschuhe für den BVB schnürt, ist offen. Adeyemis Vertrag in Dortmund läuft 2027 aus. Nur in der kommenden Transferperiode haben die Schwarz-Gelben nach jetzigem Stand noch die Aussicht auf eine adäquate Ablösesumme für den pfeilschnellen Offensivspieler.
Gebraucht wird Adeyemi beim BVB derzeit nicht wirklich. Auch ohne ihn läuft es - zum Beispiel in der Bundesliga, wo angesichts von nur sechs Punkten Rückstand auf Tabellenführer FC Bayern möglicherweise sogar wieder ein echter Titelkampf winkt.
"Wenn Borussia Dortmund jetzt in Leipzig besteht, haben wir auf jeden Fall wieder einen", urteilte Weidenfeller. "Es ist ein Gamechanger-Spiel. Also wenn wir da die Chance haben, mit Borussia Dortmund in Leipzig zu gewinnen, dann zu Hause beim Heimspiel gegen die Bayern auch. Da brennt das Stadion. Und da ist alles möglich. Und ich tippe dann auf einen Heimsieg gegen die Bayern."






























