Auch am Mittwoch stand Stephen Curry nicht wie erhofft mit seinen Teamkollegen auf dem Trainingsplatz. Wie lange der Superstar seinen Golden State Warriors noch fehlen wird, ist offen. Immerhin: Die zuletzt durchgeführte MRT-Untersuchung des Knies des 37-Jährigen ergab offenbar keine Auffälligkeiten.
Wie ESPN-Reporter Shams Charania vermeldet, ergab die in den letzten 24 Stunden durchgeführte Untersuchung keinen Befund, der Anlass für eine Verschlimmerung der Blessur gibt. Die Golden State Warriors starten am Donnerstag mit einem Heimspiel gegen die Boston Celtics in das letzte Saisondrittel. Ein Curry-Einsatz ist ausgeschlossen.
"Er war einfach noch nicht da, wo er sein müsste", nannte der Dubs-Trainer den Grund für Currys Ausfall. "Es ist unglücklich. Wir werden morgen ein neues Bild von seiner Situation haben, nachdem er Zeit mit den Coaches verbracht hat." "Wir müssen uns sicher sein. Er muss sich sicher sein", untermauerte Kerr. "Es ist etwas undurchsichtig, aber das liegt in der Natur der Verletzung."
Golden State Warriors ohne Curry bei negativer Bilanz
Ohne den Spielmacher steht Golden State bei einer Bilanz von 6-10. Insgesamt haben die Warriors in der bisherigen Saison 29 Spiele gewonnen und 26 verloren, was aktuell Platz acht in der Western Conference bedeutet. Für einen ernsthaften Playoff-Push ist das Team von Steve Kerr sowohl auf Curry als auch auf den wohl wiedergenesenen Kristaps Porzingis angewiesen.
Curry fehlt den Dubs nun seit Anfang Februar, nachdem er sich während eines individuellen Workouts ein sogenanntes "Läuferknie" zugezogen hatte. Dabei kommt es zu einer Entzündung der Patellasehne unterhalb der Kniescheibe oder auch der Kniescheibe selbst. Dass der Superstar so lange ausfällt, hatte auch er selbst nicht erwartet.
"Es entwickelt sich in die richtige Richtung", erklärte der Guard nur wenige Tage später im Gespräch mit ESPN "Es geht darum, im Laufe der Zeit zu lernen, was in Bezug auf die Reha funktioniert. Es ist immer noch schmerzhaft. Man muss versuchen, alle Entzündungen und Schmerzen loszuwerden. Das ist etwas, das wir weiterhin beobachten und behandeln müssen, aber wenn ich zu früh zurückkomme, könnte es wieder aufflammen."


































