Nico Schlotterbeck fällt derzeit mit muskulären Problemen aus, konnte beim 2:0-Heimsieg von Borussia Dortmund gegen Atalanta in der Champions League nur zuschauen. Trotzdem bleibt der deutsche Nationalspieler und seine offene Zukunft eines der bestimmenden Themen rund um den BVB.
Dass sich der 26-Jährige noch immer nicht entschieden hat, ob er das vorgelegte Angebot zu einer langfristigen Vertragsverlängerung bei Borussia Dortmund annehmen soll oder nicht, stößt mittlerweile auf immer mehr Unverständnis.
Auch BVB-Legende Jürgen Kohler, der zwischen 1995 und 2002 selbst herausragender Verteidiger bei den Schwarz-Gelben auf Weltklasse-Niveau war, wünscht sich allmählich eine Entscheidung von dem Dortmunder Führungsspieler.
"Klar, dass er seine Optionen auslotet, aber mir gefällt es nicht, dass er sich relativ viel Zeit lässt. In Dortmund hat er ein fantastisches Publikum, internationale Spiele und sehr gute Chancen, sich zu einem Gesicht des Vereins zu entwickeln", fand Kohler in seiner "kicker"-Kolumne deutliche Worte für das Gebaren Schlotterbecks, sich weiterhin auch einen Sommertransfer zu einem anderen europäischen Topklub offenzuhalten.
Der Dortmunder Geschäftsführer Sport Lars Ricken hatte Nico Schlotterbeck zuletzt in einem Atemzug mit Mats Hummels und Jürgen Kohler selbst genannt, sollte er über weitere Jahre eine prägende Figur bei den Westfalen bleiben. "Dass Lars Ricken in diesem Zusammenhang [...] auch meinen Namen nannte, hat mich übrigens gefreut", meinte der 60-Jährige.
Kohler sieht den FC Bayern noch nicht durch
Grundsätzlich traut Kohler, der mit dem BVB zweimal Deutscher Meister und einmal Champions-League-Sieger geworden war, den Dortmundern zu, in dieser Saison noch einmal ernsthaft nach ganz oben in der Bundesliga zu kommen.
"In der Liga ist der BVB in der Verfolgerrolle. Wer Meister werden will, wie Nico Schlotterbeck gesagt hat, darf nicht mehr viel liegen lassen. Auch nicht am Samstag in Leipzig. [...] Ich glaube nicht, dass die Bayern schon durch sind. Sie spielen zwar attraktiv und sind fußballerisch um Längen besser, aber sie sind wegen ihrer riskanten Spielweise verwundbar", so die Einschätzung des Weltmeisters von 1990.
Am 28. Februar tritt der FC Bayern zum Klassiker bei Borussia Dortmund an.





























