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Situation war "ernst"

Horror-Crash schockt die Formel-1-Welt

Pechvogel Ralf Aron bekommt Zuspruch aus der Formel-1-Welt
Pechvogel Ralf Aron bekommt Zuspruch aus der Formel-1-Welt
Foto: © IMAGO/Gruppe C Photography
17. Februar 2026, 15:40
sport.de
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Der estnische Rennfahrer Ralf Aron verletzt sich beim traditionsreichen 12-Stunden-Rennen im australischen Bathurst schwer. Nicht nur sein jüngerer Bruder, Formel-1-Reservist Paul Aron, nimmt Anteil am Horror-Crash des 27-Jährigen.

Was war passiert? Aron hatte in dem Rennen nach einem Neustart hinter dem Safety Car die Führung übernommen, als sein Mercedes hinter einer Hügelkuppe frontal in die Seite des stehenden Porsche von Konkurrent Johannes Zelger krachte.

Dieser war zuvor auf diesem Abschnitt der Strecke ins Schleudern geraten und stehen geblieben. Reaktionszeit blieb Aron keine. Mit hoher Geschwindigkeit krachte er in Zelgers Porsche.

Es folgten wahre Schreckensszenen: Arons Wagen ging sofort in Flammen auf. Er schaffte es irgendwie aus dem Wrack, überquerte die Strecke und brach auf dem Grünstreifen auf der anderen Seite schließlich unter Schmerzen zusammen.

Zustand von Ralf Aron "stabil"

Im Krankenhaus wurde inzwischen die Diagnose für Aron gestellt. Bei Instagram schilderte er, er habe zwei Brüche im Rücken erlitten. Letztlich hatte Aron aber Glück im Unglück, sein Zustand sei "stabil".

"Ich kann meinen Körper wieder vollständig bewegen und habe auch mein Gefühl zurück, wofür ich sehr dankbar bin. Ich bin auch sehr froh, dass Johannes Zelger den Unfall unverletzt überstanden hat", schrieb er unter ein Foto, das ihn mit hochgerecktem Daumen im Krankenbett zeigt.

"Zunächst einmal möchte ich mich bei allen für die unglaublich vielen Nachrichten bedanken, die mich erreicht haben. Die Unterstützung in den letzten Tagen hat mir wirklich sehr viel bedeutet. Besonders danken möchte ich auch dem medizinischen Team vor Ort, das sich unmittelbar nach dem Unfall um mich gekümmert hat. Ihre Professionalität und schnelle Reaktion haben einen großen Unterschied gemacht", teilte Aron zudem mit.

Die Situation sei "ernst" gewesen, betonte er, "und aus diesem Grund möchte ich mich mit der Rennleitung treffen und offen diskutieren, um meine Erfahrungen und meine Sichtweise zu teilen. Es geht nicht darum, mit dem Finger auf jemanden zu zeigen. Es geht darum, zu verstehen, was passiert ist, und sicherzustellen, dass wir solche Situationen in Zukunft verhindern können, damit das Rennen auf dieser schönen Strecke für alle so sicher wie möglich ist."

(Ex-)Formel-1-Fahrer melden sich zu Wort

Aron erhielt unter seinem Post viel Zuspruch, nicht nur von seinem Bruder Paul, Formel-1-Reservefahrer bei Alpine, der ihm zwei Herz-Emojis sendete. 

Mit Felipe Massa meldete sich auch eine waschechte Legende der Motorsport-Königsklasse zu Wort. "Schön, dass es dir gut geht", schrieb der Brasilianer.

Auch weitere Protagonisten aus dem Formel-1-Umfeld, beispielsweise Red-Bull-Junior Pepe Martí oder Ruben Barrichellos Sohn Eduardo, sendeten Ralf Aron aufmunternde Botschaften.

Fahrerwertung

#FahrerTeamPunkte
1ArgentinienFranco ColapintoAlpine F1 Team0
2FrankreichPierre GaslyAlpine F1 Team0
3SpanienFernando AlonsoAston Martin F1 Team0
4KanadaLance StrollAston Martin F1 Team0
5FinnlandValtteri BottasCadillac F1 Team0

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