Es hatte sich in den letzten Tagen bereits angedeutet, nun ist es offiziell: Frankreichs Olympiasiegerin Justine Braisaz-Bouchet wird am Mittwoch nicht in der Frauen-Staffel starten. Aufgrund ihrer zuletzt schwachen Resultate wurde die 29-Jährige von den Verantwortlichen aussortiert.
Am Dienstag verkündete der französische Biathlonverband seine Aufstellung für die olympische Frauen-Staffel am Mittwoch. Nicht mit dabei ist Justine Braisaz-Bouchet, die damit die Quittung für die letzten Tagen bekommt, in denen sie sich in ganz schwacher Form präsentierte.
Statt der Olympiasiegerin von Peking erhält Camille Bened den Zuschlag. Die 25-Jährige greift damit nach dem ersten Olympia-Gold ihrer Karriere. Die französische Mannschaft wird am Mittwoch als haushoher Favorit an den Start gehen.
Bened verdiente sich ihre Nominierung mit ihrer starken Vorstellung im olympischen Einzel, in dem sie auf Platz sechs gelaufen war. Für den Sprint und die Verfolgung wurde sie anschließend jedoch nicht berücksichtigt.
Olympia-Debakel kostet Biathlon-Star den Staffel-Einsatz
Braisaz-Bouchet wiederum ging im Einzel und im Sprint an den Start, holte dort aber nur die Plätze 80 und 62. Schon aus der siegreichen Mixed-Staffel war sie zuvor aussortiert und für Julia Simon geopfert worden. Kleiner Trost für die 29-Jährige: Im abschließenden Massenstart am Samstag wird sie eine weitere Medaillenchance bekommen.
Der Rest der französischen Staffel setzt sich automatisch zusammen. Starten werden neben Bened Lou Jeanmonnot, Julia Simon und Océane Michelon. Alle drei standen bei den Spielen in Italien schon auf dem Podest. Simon holte zwei Mal Gold, Jeanmonnot einen kompletten Medaillensatz. Michelon holte im Sprint die Silbermedaille.
Neben Frankreich gelten die Staffeln aus Schweden, Norwegen, Italien sowie Deutschland als heißeste Medaillenkandidaten.





