Max Verstappen hat schon vor Saisonstart klargemacht, was er von den neuen Formel-1-Autos hält - nämlich gar nichts. Um wieder in den Genuss richtigen Rennfahrens zu kommen, plant der Red-Bull-Star zwischen dem Asien-Abstecher der Königsklasse sogar eine "Vollgas"-Flucht zu Mercedes. Dabei geht es um einen Nürburgring-Traum.
"Formel E auf Steroiden!" "Macht keinen Spaß" "Nicht mehr das originale Formel-1-Gefühl". Max Verstappens Kritik an den neuen Autos lässt nach den Formel-1-Tests in Bahrain nichts an Klarheit zu wünschen übrig.
Wie gut, dass es andere Rennserie gibt, in denen sich der Holländer austoben kann. Wie Verstappen in einer Medienrunde sagte, plant er am 21. März einen Start in der Nürburgring Langstrecken-Serie (NLS) in einem Winward Racing Mercedes-AMG.
"Ich will es machen. Wir arbeiten daran, dass es klappt, aber ich kann es noch nicht bestätigen", zitiert "RacingNews365" den 28-Jährigen. Verstappen würde dann zwischen den Asien-Rennen der Formel 1 in China (13. bis 15. März) und Japan (27. bis 29. März) in Europa antreten.
Das NLS-Rennen soll Verstappen als "Warm Up" für das 24-Stunden-Rennen in der Grünen Hölle dienen, das dieses Jahr am 16. und 17. Mai stattfindet.
"Es ist natürlich toll, dass die Veranstalter das Datum geändert haben. Denn wenn ich es mache, brauche ich ein Rennen als Vorbereitung, verglichen mit den Jungs, die da schon lange mitfahren und ein bisschen mehr Erfahrung haben", ssagte der viermalige Formel-1-Weltmeister.
Verstappen träumt von 24 Stunden auf dem Nürburgring
Es gehe darum, "die Renn-Prozeduren" zu lernen, "wenn ich in einem Auto fahre, mit dem ich auf der Nordschleife noch nicht gefahren bin", erläuterte der Niederländer. Zudem gehe es noch um "Details mit dem Auto, der Besetzung, den Sponsoren. Wenn alles zusammenpasst, bin ich happy, anzutreten. Sobald ich es weiß, werde ich es verkünden", fügte Verstappen mit Blick auf die 24 Stunden am Nürburgring hinzu.
Einen weiteren Giftpfeil gegen die Formel 1 ließ sich Verstappen nicht nehmen. "Wenn ich es mir jetzt anschaue, kann ich wenigstens dort (auf dem Nürburgring, d.Red.) Vollgas fahren, ohne nach meiner Batterie zu schauen", ätzte er.
In der Formel 1 gilt ab 2026 ein völlig neues Reglement. Unter anderem wird der Motor künftig zu 50 Prozent elektrisch angetrieben, was von den Fahrern ein ausgeprägtes Energie- und Batterie-Management erfordert . sehr zum Unmut Verstappens, der die DNA der Formel 1 gefährdet sieht.


