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Mi, 04.02. - So, 22.02.

Nach Patzern im Stehendschießen

Staffel-Überraschung um Preuß

Franziska Preuß läuft in der Staffel nicht an gewohnter Position
Franziska Preuß läuft in der Staffel nicht an gewohnter Position
Foto: © Hendrik Schmidt/dpa
17. Februar 2026, 09:56

Nach ihren gehäuften Problemen beim letzten Schießen ist Biathlon-Weltmeisterin Franziska Preuß bei den Olympischen Winterspielen nicht mehr Schlussläuferin der deutschen Frauenstaffel.

Am Mittwoch (14.45 Uhr) tritt die 31-Jährige aus Ruhpolding überraschend bereits an Position zwei an und will gemeinsam mit Julia Tannheimer, Janina Hettich-Walz und der neuen Schlussläuferin Vanessa Voigt über 4 x 6 Kilometer eine Medaille gewinnen.

In bislang drei Einzelrennen waren die deutschen Frauen leer ausgegangen, nur zum Auftakt mit der Mixedstaffel hatte es bislang Bronze in Südtirol gegeben.

Preuß zeigte bei Olympia oft Nerven

Preuß gab mögliche Medaillen bei den Winterspielen in Antholz mehrfach aus der Hand, weil sie im letzten Stehendschießen Nerven zeigte. Zuletzt vergab sie am Sonntag im Verfolgungsrennen mit zwei späten Strafrunden mindestens Bronze, noch mehr war sogar im Einzel möglich.

Beide Male verpasste die Gesamtweltcupsiegerin der Vorsaison das Podest. Vor ihrem Karriereende nach der Saison wird es für Preuß das letzte große Staffelrennen überhaupt.

Über die Gründe für die Schießprobleme rätselte die Bayerin in Antholz selbst. "Es wackelt nur noch. Ich bin dann so angespannt und bekomme nicht mehr den Fokus auf das Wesentliche", sagte sie nach der Verfolgung: "Dann geht einfach nichts mehr."

Vor vier Jahren in Peking hatte Deutschland mit Preuß die Bronzemedaille gewonnen, damals war sie an Position drei gelaufen. Im Weltcup war sie meist als Schlussläuferin gesetzt. 2002 hatte die Auswahl des Deutschen Skiverbandes in Salt Lake City letztmals Olympia-Gold gewonnen.

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