Die Spekulationen über einen möglichen Abschied von Harry Kane vom FC Bayern reißen nicht ab, womöglich auch dank einer Ausstiegsklausel. Aufsichtsratsmitglied und Ehrenpräsident Uli Hoeneß hat sich dazu geäußert und ein interessantes Detail verraten.
Harry Kane besitzt in seinem bis 2027 gültigen Vertrag eine Ausstiegsklausel, die ihm einen vorzeitigen Weggang vom FC Bayern ermöglicht, sofern der aufnehmende Klub die dort festgeschriebene Summe von 60 bis 70 Millionen Euro bezahlt. Doch zuletzt kursierten unterschiedliche Berichte, bis wann die Exit-Option gezogen werden kann.
Bayern Münchens Ehrenpräsident Uli Hoeneß klärte im Interview mit "Bild" nun auf. "Weil seine Ausstiegsklausel für Sommer 2026 ausgelaufen ist und sein Vertrag nun bis Sommer 2027 gilt, haben wir aktuell aber keinen Druck", sagte er mit Bezug auf eine mögliche Vertragsverlängerung, die er persönlich absolut befürwortet. "Ja, das würde ich ganz klar machen. Harry ist ein Glücksfall für uns."
Der "kicker" hatte jüngst etwa berichtet, dass in München darüber "getuschelt" werde, dass noch bis Ende Februar die Möglichkeit besteht, die Ausstiegsklausel für Harry Kane zu ziehen, damit der Mittelstürmer im kommenden Sommer wechselt. "Bild"-Fußballchef Christian Falk hielt anschließend dagegen: Die Klausel sei im Januar ausgelaufen.
Noch keine Verhandlungen zwischen FC Bayern und Kane
Gespräche über eine vorzeitige Vertragsverlängerung haben beim FC Bayern indes noch nicht begonnen, wie Max Eberl zuletzt informierte. Man rede zwar immer wieder miteinander, sagte der Sportvorstand des FC Bayern. "Aber die Verhandlungen sind noch nicht gestartet."
Laut "kicker" soll mindestens ein Verein aus Saudi-Arabien ein Angebot für Kane vorbereiten, an der Säbener Straße bleibt man dennoch gelassen. "Das, was jetzt um uns herum wieder wabert, dass jemand irgendwas vorbereitet, kann ich nicht sagen", bemerkte Eberl zu möglichen Kane-Interessenten im Ausland.
"Ich kann nur sagen, dass wir mit Harry im intensiven Austausch sind, was ihn betrifft, was unseren Erfolg betrifft. Und die anderen Schritte werden danach kommen", ergänzte Eberl.




























