Der Nächste, bitte: Formel-1-Rennstall Red Bull Racing hat wenige Wochen vor dem Start in die neue Saison völlig überraschend den Abgang einer weiteren Führungskraft verkündet. Diese war bereits seit dem Jahr 2006 Teil des Teams.
Formel-1-Rennstall Red Bull Racing muss den Abschied eines weiteren Top-Manns verkraften. Wie das Team am Montag mitteilte, wird Chef-Designer Craig Skinner seinen Posten mit sofortiger Wirkung aufgeben.
"Nach 20 Jahren mit dem Team wird unser Chef-Designer Craig Skinner das Red-Bull-Technologie-Team verlassen. Craig war ein integraler Teil unseres Teams und des Erfolgs. Wir danken ihm für seine harte Arbeit und seine Hingabe. Das gesamte Red-Bull-Team wünscht ihm für die Zukunft das Beste", teilte Red Bull in einer offiziellen Mitteilung mit.
Gründe für Red-Bull-Abschied unklar
Warum Skinner, der zuvor bei Jordan und Williams arbeitete und 2006 zu Red Bull stieß, das Team nun verlassen will, ist offiziell nicht bekannt. Das Portal "RacingNews365" will jedoch von internen Quellen erfahren haben, dass sein Abschied nicht im Zusammenhang mit den Abgängen von anderen Führungskräften steht. Auch Stress hinter den Kulissen soll es nicht gegeben haben. Skinner habe sich aus freien Stücken dazu entschieden, seinen Job aufzugeben, heißt es.
Skinner durchlief bei Red Bull in seinen 20 Jahren mehrere Positionen. Unter anderem fungierte er zwischenzeitlich als Aerodynamik-Chef. Im Jahr 2022 wurde er zum Chef-Designer ernannt. Eine Schlüsselrolle spielte er unter anderem beim Bau des RB19, der in der Formel-1-Saison 2023 für neue Rekorde sorgte und mit dem Max Verstappen und Sergio Pérez beide WM-Titel holten.
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Ob Skinner nun erstmal eine Pause einlegen wird oder schon einen anderen Job im Blick hat, ist nicht bekannt. Auch, wer in Milton Keynes in seine Fußstapfen tritt, ist noch unklar.




