Konrad Laimer zählt beim FC Bayern in dieser Saison zu den Schlüsselspielern, gerne würde man seinen 2027 auslaufenden Vertrag verlängern. Doch mit dem ersten Angebot der Münchner soll der Österreicher angeblich überhaupt nicht zufrieden sein. Rekordnationalspieler Lothar Matthäus zeigt durchaus Verständnis, rät aber zum Verbleib.
Rekordnationalspieler und "Sky"-Kolumnist Lothar Matthäus kann nachvollziehen, dass Konrad Laimer "im Gehaltsgefüge etwas nach oben kommen möchte".
Der Rechtsverteidiger wisse schließlich ganz genau, was seine Teamkollegen beim FC Bayern verdienen. Ein Beispiel: Linksverteidiger Alphonso Davies, der "vor einiger Zeit auch einen guten neuen Vertrag unterschrieben" habe.
Vor fünf, sechs Jahren habe es im Fußballgeschäft begonnen, dass "Summen nach außen getragen" wurden: "Seitdem weiß jeder vom anderen, was er verdient. Spieler kommen und sagen: 'Warum bekommt der mehr als ich?' Das hat es dem FC Bayern nicht leichter gemacht und das ist die Schwierigkeit, die Max Eberl jetzt hat."
"Bild"-Fußballchef Christian Falk hatte zuletzt via "cfbayerninsider.com" berichtet, dass Konrad Laimer "enttäuscht" vom ersten Vertragsangebot des FC Bayern gewesen sein soll. Laimer sollen angeblich rund acht bis neun Millionen Euro pro Saison offeriert werden, die Spielerseite soll hingegen ein Angebot zwischen zwölf bis 15 Millionen Euro erwartet haben. Laimers Berater sollen den Austausch daher vorerst "auf Eis gelegt" haben, heißt es.
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Matthäus rät Laimer dennoch zum Verbleib beim deutschen Rekordmeister, wirklich schwierige Verhandlungen - wie jüngst mit Dayot Upamecano - erwartet er nicht. "Er fühlt sich in München wohl. Warum sollte er sich wegen einer halben oder einer Million mehr für das Ausland entscheiden, wo er sich erst wieder einleben und durchsetzen muss?"
Laimer habe in Vincent Kompany zudem einen Trainer, der ihn sehr schätze. "Ein Profi, bei dem der Fußball im Vordergrund steht, spielt gerne in einem Verein, bei dem man Spaß und Freude miteinander hat, und mit dem man Titel holt", meinte der frühere Bayern-Kapitän Matthäus: "All das hat man beim FC Bayern, und die Lebensqualität in München ist auch nicht so schlecht."
Unterdessen schwärmte der Rekordnationalspieler von den Leistungen des zum Rechtsverteidiger umgeschulten Dauerbrenners. Der Österreicher habe sich in der Abwehr "zu einem sehr wichtigen Spieler entwickelt", schrieb der 64-Jährige in seiner "Sky"-Kolumne: "Ich finde, dass die Mannschaft in den drei, vier Spielen ohne ihn am schlechtesten performt hat. Laimer ist überragend als rechter Verteidiger, was eigentlich nicht seine Position ist, und er setzt auch Akzente nach vorne. Er bildet zusammen mit Michael Olise ein Duo, ähnlich wie Philipp Lahm und Arjen Robben."
































