Das DEB-Team trifft in der Viertelfinal-Qualifikation von Olympia auf Frankreich. Trotz eindeutiger Favoritenrolle warnt Stürmer Nico Sturm vor dem kommenden Gegner.
"Das wird ekelhaft. Wir dürfen nicht in Schönheit sterben, wenn wir weiterkommen wollen", stellte der Angreifer von den Minnesota Wild klar. Frankreich schloss die Gruppenphase mit einem Torverhältnis von 5:20 auf dem letzten Rang ab, am Sonntag kassierten sie eine herbe 2:10-Klatsche gegen die Übermacht aus Kanada.
Doch genau darin bestehe die große Gefahr, man dürfe das Duell mit den Franzosen nicht als Selbstläufer sehen, wie DEB-Teamkollege Moritz Müller ebenfalls mahnte. "Man muss demütig sein, dass wir gegen jeden Gegner hier verlieren können", sagte der 39-jährige Verteidiger, der schon seit 2004 für die Kölner Haie spielt: "Ich glaube, das muss in die Köpfe rein. Die Grundtugenden, die uns immer ausgezeichnet haben, müssen einfach da sein. Egal, wie gut die Spieler sind."
Obwohl Frankreich die meisten Gegentore aller Teilnehmer im Turnier kassierte, erzielten sie immerhin fünf eigene Treffer gegen die Top-Nationen Kanada und Tschechien (3:6). Das Team um Alexandre Texier von den Montreal Canadiens legt die Effizienz an den Tag, die Deutschland teilweise vermissen ließ.
Stützle genervt: "Mir geht es auf den Keks, dass..."
Die Grundstimmung im deutschen Team leidet aktuell etwas unter den jüngsten Niederlagen gegen die USA (1:5) und Lettland (3:4). Tim Stützle von den Ottawa Senators erklärte nach der Gruppenphase, dass es ihn störe, dass der Fokus von außen zu stark auf den NHL-Stars liege. "Mir geht es ein bisschen auf den Keks, dass immer nur alle über die NHL-Spieler reden", zeigte sich der bisher beste deutsche Torschütze des Turniers (4 Treffer) genervt. "Es interessiert keinen, wer wo spielt. Jeder muss seine Rolle annehmen. Wir sind eine Mannschaft."
Am Dienstag (12.10 Uhr) trifft das DEB-Team auf Frankreich.





































