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F1 gibt konkrete Pläne für die kommenden Jahre bekannt

Spa-Hammer noch vor Saisonstart in der Formel 1

Das Traditionsrennen in Spa-Francorchamps fliegt zur Hälfte aus den Formel-1-Plänen für die kommenden Jahre
Das Traditionsrennen in Spa-Francorchamps fliegt zur Hälfte aus den Formel-1-Plänen für die kommenden Jahre
Foto: © IMAGO/Dursun Aydemir
16. Februar 2026, 18:11
sport.de
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Die Formel 1 treibt ihre Kalender-Strategie weiter voran. Am Montag verkündeten die Organisatoren einen echten Einschnitt des bisherigen Rennkalenders. Er betrifft die Strecken in Barcelona und Spa-Francorchamps.

Wie die Formel 1 offiziell bestätigte, wurde der Vertrag mit dem Circuit de Barcelona-Catalunya zwar verlängert, allerdings mit einem tiefen Einschnitt: Gefahren wird dort nur noch im Zweijahresrhythmus. Der neue Kontrakt umfasst die Jahre 2028, 2030 und 2032.

Bekanntermaßen etabliert sich ab dieser Saison ein zweiter spanischer Standort im Rennkalender: der neue Stadtkurs in Madrid.

Schon in diesem Jahr (11. bis 13. September) feiert die Strecke in der spanischen Hauptstadt ihre Premiere. Barcelona verliert damit das prestigeträchtige Label "Großer Preis von Spanien" und wird künftig als "Großer Preis von Katalonien" (12. bis 14. Juni) geführt.

In den ungeraden Jahren 2027, 2029 und 2031 wird statt in Barcelona der Große Preis von Belgien in Spa-Francorchamps ausgetragen. Spa hatte gehofft, weiterhin jährlich als fester Ausrichter eines Grand Prix gesetzt zu sein, wird nun aber bis auf Weiteres ebenfalls Teil der neuen Rotation. Für die aktuelle Saison, die am 8. März in Australien startet, stehen Barcelona und Spa-Francorchamps noch gemeinsam im Programm.

In Deutschland schon seit 2020 kein Formel-1-Rennen mehr

Die Strecke in Katalonien, 1991 eröffnet, musste zuletzt in Gänze um ihren Status als Formel-1-Standort bangen. Weltweit neue Märkte und die vielen neuen Stadtkurse hatten dazu geführt, dass der Wettbewerb um die begehrten Plätze im Rennkalender immer härter wurde.

Die Organisatoren in Barcelona hätten zuletzt aber "ausgiebig in die Strecke investiert", sagte Formel-1-Chef Stefano Domenicali, und sich mit diesen Modernisierungen die Vertragsverlängerung verdient. Trotzdem sendete Motorsport-Königsklasse damit ein klares Signal aus: Tradition allein reicht nicht mehr, Investitionen und Modernisierung sind Pflicht.

Während neue Märkte Milliardensummen investieren, kämpfen Traditionsstrecken wie Spa-Francorchamps um ihren Platz. Deutschland etwa war zuletzt 2020 mit dem Nürburgring noch Teil des Kalenders – damals eingesprungen in der Corona-Saison. 

Fahrerwertung

#FahrerTeamPunkte
1ArgentinienFranco ColapintoAlpine F1 Team0
2FrankreichPierre GaslyAlpine F1 Team0
3SpanienFernando AlonsoAston Martin F1 Team0
4KanadaLance StrollAston Martin F1 Team0
5FinnlandValtteri BottasCadillac F1 Team0

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