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Olympia-Entscheidung am Dienstag

Doping durch Nutella-Löffel!? Biathlon-Star winkt Comeback

Rebecca Passler trainiert wieder
Rebecca Passler trainiert wieder
Foto: © IMAGO/MATHIAS BERGELD
16. Februar 2026, 16:49
sport.de
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Mit ihrer zwischenzeitlichen Doping-Suspendierung sorgte die italienische Biathletin Rebecca Passler bei den Olympischen Winterspielen für einen Schock. Nun hat die 24-Jährige erstmals wieder am offiziellen Training teilgenommen.

Am Montag absolvierte Rebecca Passler im Antholzer Stadion die Einheit in Vorbereitung auf die Frauen-Staffel am Mittwoch (14:45 Uhr) mit ihren Teamkolleginnen. Noch ist allerdings unklar, ob sie beim Wettkampf zum Einsatz kommen wird, die Entscheidung fällt erst am Dienstag.

"Jetzt kann ich mich endlich wieder voll und ganz auf Biathlon konzentrieren", wurde Passler in einer Mitteilung des italienischen Wintersportverbandes Fisi zitiert.

Rund um ihr erstes Olympia-Training äußerte sich Passler in ihrer Heimat zunächst - wie angekündigt - nicht öffentlich.

Nutella-Löffel im Fokus

Das Berufungsgericht von Italiens nationaler Anti-Doping-Behörde Nado hatte zuvor entschieden, dass Passler, Nichte des Staffelweltmeisters und Olympiamedaillengewinners Johann Passler, bei Olympia starten darf.

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Die 24-Jährige war bei einer Kontrolle außerhalb des Wettkampfes im Januar positiv auf Letrozol getestet worden. Die Skijägerin argumentierte, es habe sich um einen Fall von Verunreinigung gehandelt.

Grund dafür war angeblich ein Löffel, der mit dem Medikament in Kontakt gewesen sei und später beim Essen benutzt wurde. So könnten minimale Rückstände in ihren Körper gelangt sein, so Passler.

Ihre Mutter leide unter Brustkrebs, daher befand sich das Medikament in dem Haushalt, schrieb die italienische Nachrichtenagentur Ansa. "Die feste Gewohnheit beider, Nutella zum Frühstück zu essen, deutet eindeutig auf eine versehentliche Speichelverunreinigung des Nutella-Behälters hin, mit dem die Athletin versehentlich in Kontakt kam", hieß es.

In der Vergangenheit hatte es in Italien schon einen Dopingfall mit Letrozol gegeben. Auch bei der früheren French-Open-Finalistin Sara Errani war im Jahr 2017 das Mittel nachgewiesen worden. Die Tennisspielerin hatte damals bestritten, die Substanz eingenommen zu haben und vermutete eine Nahrungsmittelverunreinigung.

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