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"Haben uns ausgesprochen"

Biathlon-Zoff um Norweger Uldal: "War etwas unglücklich"

Martin Uldal hatte sich mehr Einsätze bei Olympia gewünscht
Martin Uldal hatte sich mehr Einsätze bei Olympia gewünscht
Foto: © IMAGO/MATHIAS BERGELD
16. Februar 2026, 11:21
sport.de
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Martin Uldal war überhaupt nicht damit einverstanden, dass er nach dem Einzel auch bei Sprint und Verfolger in Antholz zuschauen musste. Nun aber erhält der norwegische Biathlon-Star seine Chance in der Staffel. Eine Entscheidung, die den 24-Jährigen nach einem klärenden Gespräch deutlich versöhnlicher stimmt.

"Ich bin ein sehr ehrlicher Mensch. Wenn ich nach etwas gefragt werde, fällt es mir schwer zu lügen oder die Wahrheit zu beschönigen – auch gegenüber den Medien", erklärte sich Uldal bei "VG" für die teils harten Worten, die er nach seiner Ausbootung für Sprint und Verfolger öffentlich zum Ausdruck gebracht hatte.

Diese seien "vielleicht etwas unglücklich" gewesen, stellte er gegenüber der Tageszeitung klar: "Das werde ich mir für die Zukunft merken. Auch wenn ich das Gefühl habe, dass ich im Recht bin, ist es vielleicht klüger, die Angelegenheit zunächst intern zu klären. Wenn man mitten drin steckt, sieht man die Dinge etwas schwarz. Ich habe daraus gelernt und ich glaube, sie haben auch daraus gelernt."

Biathlon: Zoff um Martin Uldal abgehakt

Auch Teamchef Egil Kristiansen erklärte, dass die Wogen nun geglättet seien: "Martin weiß, was wir über solche Dinge denken. Gleichzeitig müssen wir damit rechnen, dass die Leute enttäuscht sind und sich dazu äußern. Damit sind wir jetzt fertig. Er weiß, was wir denken, und wir wissen, was er denkt. Wir haben uns ausgesprochen."

Insbesondere ein persönliches Gespräch mit Schießtrainer Siegfried Mazet habe Uldal die Augen geöffnet, sich nicht direkt öffentlich auszulassen. "Ich möchte nicht zu sehr ins Detail gehen, was wir besprochen haben, aber er war etwas enttäuscht, dass ich ihm nicht viel gesagt hatte, bevor ich mich in den Medien geäußert habe. Das kann ich verstehen", sagte er.

Er habe seinem Coach aber auch "ein paar Details über den Umgang mit mir verraten, die er vielleicht vorher nicht wusste. Ich glaube, das hat ihm ein wenig die Augen dafür geöffnet, wie die Dinge tatsächlich abgelaufen sind", legte Uldal nach, der wohl als Startläufer in die Herren-Staffel am Dienstag gehen wird. Für ihn muss Johannes Dale-Skjevdal zuschauen.

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