Im Sommer 2024 legte der VfB Stuttgart über 30 Millionen Euro auf den Tisch, um Deniz Undav von Brighton & Hove Albion fest ins Ländle zu lotsen. Eine stattliche Summe, die der deutsche Nationalspieler allerdings mit tollen Leistungen und vielen Treffern rechtfertigen konnte. Der auslaufende Vertrag des Angreifers könnte für den Klub allerdings zum Problem werden.
In 29 Pflichtspielen knipste Deniz Undav für den VfB Stuttgart bereits 16-mal, bereitete zudem neun Treffer für seine Mitspieler vor. Der 29-Jährige bringt sich somit für eine Teilnahme an der Fußball-WM 2026 in Stellung, weckt allerdings aber auch das Interesse der Konkurrenz. Da der Angreifer in Bad Cannstatt nur noch bis 2027 unter Vertrag steht, muss wohl bald eine Entscheidung fallen.
Laut "kicker" ist es für den amtierenden DFB-Pokalsieger "keine Option", den Leistungsträger nach dem Auslaufen seines Arbeitspapiers ablösefrei zu verlieren. Bedeutet: Einigen sich die Schwaben mit dem ehemaligen Meppener nicht auf eine Verlängerung, müsste man Undav im Sommer zu Geld machen, um immerhin noch eine kleine Ablöse für den Mittelstürmer zu kassieren.
VfB Stuttgart: Ende des Undav-Weges "nicht in Sicht"
Das Fachmagazin spricht in seinem Bericht daher schon von einer "Undav-Falle" in der sich der Traditionsklub befinden. Davon will VfB-Sportchef Fabian Wohlgemuth aber nichts wissen: "Nicht nur wegen seiner Tore: Deniz ist aus dieser VfB-Mannschaft nicht mehr wegzudenken. Er hat einen fantastischen Weg gemacht - und ein Ende dieses Weges ist nicht in Sicht."
Etwas offener sieht der Mann aus Varel seine Zukunft. "Ich habe die Hälfte meines Vertrags abgesessen", scherzte der Angreifer nach dem 3:1-Erfolg gegen den 1. FC Köln und fügte hinzu: "Ich habe noch eine Hälfte. Dann schauen wir mal." Laut "kicker" ist ein Abschied im kommenden Sommer zumindest nicht ausgeschlossen.
Demnach könnte ein Transfer drohen, wenn den Publikumsliebling das "richtig große Geld" lockt. Sollte eine Vertragsverlängerung nicht absehbar sein, dann könnte auch eine "überschaubare Ablöse" schon ausreichen, um die Freigabe des VfB Stuttgart zu erhalten, heißt es.



























