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Mi, 04.02. - So, 22.02.

Karriereende auf dem Höhepunkt?

Biathlon-Olympiasiegerin lässt Zukunft offen

Lisa Vittozzi ist Olympiasiegerin im Biathlon-Verfolger
Lisa Vittozzi ist Olympiasiegerin im Biathlon-Verfolger
Foto: © IMAGO/MATHIAS BERGELD
17. Februar 2026, 08:07
sport.de
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Italiens Biathlon-Star Lisa Vittozzi vergoss nach ihrem Gold-Triumph in der Verfolgung mehr als nur eine Träne. Hört die 31-Jährige auf dem Höhepunkt ihrer Karriere auf?

Die frisch gebackene Biathlon-Olympiasiegerin Lisa Vittozzi lässt ihre Zukunft zunächst offen.

"Ich weiß nicht, wie es jetzt weitergeht, ob ich noch lange Biathlon betreiben werde", sagte die Italienerin nach ihrem Fabelrennen in der Verfolgung am Sonntag bei "SportNews": "Ich will heute weder an die schwierige Vergangenheit noch an die Zukunft denken."

Auch am Mikrofon von "Fondo Italia" blieb sie vage, wollte und konnte so kurz nach dem größten Erfolg ihrer Laufbahn nicht an ihrer weiteren Karrierepläne denken. "Ich weiß es nicht, darüber habe ich noch überhaupt nicht nachgedacht", sagte Vittozzi. "Ich genieße jetzt einfach jeden Tag und dann sehen wir. Über die Zukunft habe ich noch keinen Gedanken verschwendet."

Vittozzi hatte im vergangenen Jahr eine schwere Entscheidung treffen müssen. Die Weltcup-Saison 2024/25 hatte sie nach einem abermaligen gesundheitlichen Rückschlag ausgelassen, um bei den Olympischen Winterspielen in ihrer Heimat auf jeden Fall dabei sein zu können. 

Biathlon: Vittozzi kämpft sich aus dem "Loch" 

"Wenn sie im eigenen Land stattfinden, motiviert das zusätzlich, alles zu geben", sagte sie im vergangenen Sommer über ihr großes Olympia-Ziel: "Und im letzten Winter war das bei mir auch so. Ich muss ehrlich sein – ich weiß nicht, was ich ohne die Olympischen Spiele getan hätte."

Am Sonntag zahlte sich für die Skijägerin dann die viele harte Arbeit aus. Von Rang fünf gestartet zeigte sie ein perfektes Rennen mit null Fehlern am Schießstand. Auf Silber-Medaillengewinnerin und Sprint-Olympiasiegerin Maren Kirkeeide hatte sie knapp 30 Sekunden Vorsprung. Suvi Minkkinen aus Finnland komplettierte das Podest. 

"Es klingt blöd, aber ich bin einfach nur stolz auf mich selbst. Ich habe immer gewusst, ich werde einmal Olympiasiegerin sein. Davon war ich zwischenzeitlich meilenweit entfernt, doch ich habe mich aus einem Loch gekämpft und bin nach oben geklettert", so Vittozzi bei "SportNews" emotional. Nach dem letzten Schießen habe sie "jede Sekunde genossen".

Slalom 2026

1SchweizLoïc Meillard1:53.61m
2ÖsterreichFabio Gstrein+0.35s
3NorwegenHenrik Kristoffersen+1.13s
4NorwegenTimon Haugan+1.42s
5BelgienArmand Marchant+2.00s

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