Mit der Verpflichtung von Alex Dujshebaev ist dem VfL Gummersbach ein echter Transfer-Coup geglückt. Geschäftsführer Christoph Schindler hat in einem Interview nun verraten, wie es dem Traditionsklub gelang, den Spanier in die Handball-Bundesliga zu locken.
Rückraumspieler Alex Dujshebaev schließt sich ab Sommer dem VfL Gummersbach an, das teilte der Klub in der vergangenen Woche mit. Der spanische Nationalspieler kommt ablösefrei vom polnischen Topklub Industria Kielce und erhält einen Dreijahresvertrag. Der 33-Jährige gewann 2017 mit RK Vardar Skopje die EHF Champions League und ist mit Spanien unter anderem zweimaliger Europameister.
"Für uns ist das ein starkes Zeichen - nicht nur wegen seiner sportlichen Qualität, sondern auch dafür, wie der VfL Gummersbach als Klub und Marke inzwischen wieder wahrgenommen wird", bewertete Geschäftsführer Christoph Schindler den Transfer-Kracher der Oberbergischen im Gespräch mit "handball-world".
Handball: Gummersbach "zufrieden mit dem Status quo"
Dem 42-Jährigen zufolge habe sich der Klub gegen "viele Mitbewerber" durchgesetzt: "Wir haben Alex unsere Vision vorgestellt: wo wir mit dem VfL hinwollen und welche Rolle er dabei spielen kann. Ich glaube, dass ein Projekt wie unseres für jemanden spannend ist, der im Vereins- und Nationalmannschaftshandball bereits sehr viel erreicht hat."
Das habe dem Superstar, der auch mit dem THW Kiel in Verbindung gebracht wurde, offenbar zugesagt. "Da spielen am Ende viele Faktoren rein: Wer ist der Trainer? Wer sind die Mitspieler? Wie realistisch ist das Gesamtprojekt? Offensichtlich hatten wir gute Argumente", gab Schindler einige Hintergründe zu dem Wechsel preis.
Mit dem Spanier will der Klub nun angreifen. "Wir sind zufrieden mit dem Status quo - aber wir wollen mehr. Als Leistungssportler will man sich ständig weiterentwickeln. Und natürlich sind die größten Ziele klar: Champions League spielen, Titel gewinnen", setzte der Ex-Profi ambitionierte Ziele.

























