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"Wir sind nicht die Benchmark"

Red Bull sieht "klare Schwächen" am eigenen Auto

Pierre Waché (l.) hat den neuen RB22 mitentwickelt
Pierre Waché (l.) hat den neuen RB22 mitentwickelt
Foto: © IMAGO/Alessio De Marco Avens-Images.com
16. Februar 2026, 14:38
sport.de
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Nach der ersten offiziellen Testwoche der Formel 1 in Bahrain haben die elf Teams erste konkrete Anhaltspunkte, wo sie im direkten Vergleich stehen. Bei Red Bull fürchtet man schon jetzt: Die Hauptkonkurrenten haben womöglich in der Vorbereitung eine bessere Arbeit geleistet, um mit den neuen Regularien klarzukommen.

Red Bulls Technischer Direktor Pierre Waché sieht sein Team wenige Wochen vor dem Beginn der neuen Formel-1-Saison (8. März in Melbourne) im Hintertreffen.

"Wir sind nicht die Benchmark, das ist sicher", sagte Waché laut "RacingNews365" bei einer Medienrunde in Bahrain. Dort hatten in der Vorwoche die ersten offiziellen Tests stattgefunden, an drei Tagen wurden die neuen Boliden getestet. Eine zweite Probierphase steigt vom 18. bis 20. Februar.  

Der Ingenieur führte aus: "Wir sehen in unserer Analyse deutlich drei Top-Teams vor uns: Ferrari, Mercedes und McLaren. Und dass wir dahinter liegen. Aber es ist schwierig, etwas über die anderen zu sagen, weil jeder unterschiedliche Test-Pläne verfolgt mit unterschiedlichem Kraftstoff- und Energieverbrauch."

Die eigene Analyse könnte daher "auch falsch" sein: "Wir verschwenden nicht viel Zeit damit. Wir konzentrieren uns darauf, unsere Runs zu verbessern." Durchaus interessant: Mercedes-Teamchef Toto Wolff hatte zuletzt angedeutet, Red Bull sei dank eines starken Motors vorne. 

Red-Bull-Bolide noch zu schwer

Dem Franzosen sind einige Details bei den Konkurrenten aber nicht verborgen geblieben. "Bei der Traktion bei niedriger Geschwindigkeit wirken Ferrari und Mercedes sehr stark", so der Niederländer. Vor allem die langsamen Kurven zu meistern, könnte "ein Schlüssel zum Erfolg" sein. "Auch die Höchstgeschwindigkeiten sind interessant, insbesondere bei niedrigem Tank."

Zum neu entwickelten RB22 fügte Pierre Waché hinzu: "Wir sehen klare Schwächen am Auto und beziehen das auf diese auf das Feedback, das wir von Max [Verstappen] und Isack [Hadjar] zum Auto erhalten, basierend darauf, wo wir Zeit auf die anderen verlieren. Und das stimmt überein."

Wache bestätigte zudem "einige Herausforderungen mit dem Gewicht" des neuen RB22. Die FIA hatte das Maximalgewicht im Zuge der Regularien reduziert. "Wie alle, versuchen auch wir das Gewicht zu reduzieren." Womöglich haben andere Teams "bessere Arbeit gemacht als wir", so der Ingenieur.

Fahrerwertung

#FahrerTeamPunkte
1ArgentinienFranco ColapintoAlpine F1 Team0
2FrankreichPierre GaslyAlpine F1 Team0
3SpanienFernando AlonsoAston Martin F1 Team0
4KanadaLance StrollAston Martin F1 Team0
5FinnlandValtteri BottasCadillac F1 Team0

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