Beim diesjährigen All-Star Game ist Stephen Curry aufgrund einer Knieverletzung nicht dabei. Doch für die Zukunft des Events hätte der Superstar von den Golden State Warriors einen Vorschlag, um die Popularität wieder zu erhöhen.
"Das Einzige, was ich machen würde, wäre es, das Spiel zu verkürzen", meinte Curry am Samstag gegenüber Medienvertretern in Inglewood.
In der ersten Phase des neu eingeführten Turniers spielen die drei Teams über je 12 Minuten gegeneinander. Danach duellieren sich die beiden erfolgreichsten Teams in einem letzten zwölfminütigen Spiel, um den All-Star-Champion zu bestimmen. Anders als früher gibt es kein Elam Ending und keine festgelegte Punktzahl.
Weiter erklärte Curry seine Idee zur verkürzten Spielzeit: "Es ist schwer, die Intensität eines regulären Saisonspiels nachzuahmen. Niemand verlangt von jemandem, sich bei so wenig Bedeutung wie in einem Playoff-Spiel zu verhalten, aber vielleicht klappt das durch ein kürzeres Spiel."
Da die defensive Intensität in den letzten Jahren fast völlig fehlte, mutierte das All-Star Game zum reinen Offensiv-Spektakel. Dadurch büßte die Veranstaltung bei vielen Fans ihren sportlichen Stellenwert ein.
Trotzdem lobte Curry die Organisation des Großevents inmitten der NBA-Saison: "Die Auszeiten sind nicht so lang, auch nicht die Pausen zwischen den Spielen. Die Liga macht einen tollen Job, diese Dinge zu adressieren."
Curry wurde selbst schon zwölf Mal für das All-Star Game nominiert, auch in diesem Jahr war der Point Guard ursprünglich für die Starting Five eines der US-Teams vorgesehen.


































