Bei seinen sportlich fantastisch laufenden Winterspielen hat Italien den eigenen Olympia-Medaillenrekord schon vor Beginn der zweiten Woche geknackt.
Durch die Gold-Triumphe von Riesenslalom-Fahrerin Federica Brignone und Biathletin Lisa Vittozzi sowie Silber des Snowboardcross-Teams und Bronze in der Langlauf-Staffel steht der Gastgeber schon bei 22 Medaillen, acht davon in Gold. Das hatte es bei Winterspielen für Italien noch nie gegeben.
Der bisherige Rekord stand von 1994 in Lillehammer mit sieben Goldmedaillen und insgesamt 20 Mal Edelmetall. Das Nationale Olympische Komitee Italiens (Coni) hatte vor Beginn dieser Spiele in Mailand und Cortina 19 Medaillen als Ziel ausgegeben.
Im Medaillenspiegel rangieren die Hausherren zur Halbzeit der Spiele auf Platz zwei hinter Norwegen.

