Wenn Tadej Pogacar an den Start geht, zählt er automatisch zu den Favoriten auf den Sieg. Der britische Radsport-Profi Tom Pidcock rechnet sich im direkten Duell aber trotzdem gute Chancen aus.
Tom Pidcock geht selbstbewusst in die kommenden Wochen und Monate. Der 26 Jahre alte Brite bereitet sich aktuell in Spanien auf das italienische Eintagesrennen Strade Bianche vor, das er vor drei Jahren für sich entscheiden konnte.
Dort wird der Fahrer vom Q36.5 Pro Cycling Team auch auf Radsport-Superstar Tadej Pogacar treffen, dreimal (2022, 2024, 2025) entschied der Slowene das Rennen bereits für sich. Erneut wird Pogacar Anfang März in Italien als Favorit ins Rennen gehen, als aussichtslos betrachtet Pidcock seine Chancen deshalb aber nicht.
In einem Interview mit der spanischen "Marca" gefragt, ob Pogacar schlagbar sei, entgegnete Pidcock kurz und knapp: "Ja." Dafür brauche es auch gar keine bestimmte "Strategie", der Engländer führte aus: "Jeder ist schlagbar, das ist das einzige, was ich weiß. Ich werde hier nicht darüber sprechen, wie man andere besiegen kann. Ich mache mir darüber keine Gedanken, sondern allein darum, in die bestmögliche Verfassung zu kommen."
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Pidcock schloss: "Aber wenn man mich fragt, ob er schlagbar ist, sage ich: Ja."
"Ich bin nicht hier, um über Tadej zu sprechen"
Viel mehr wollte der Cyclocross-Weltmeister von 2022 dann nicht über den großen Rivalen aus Slowenien sprechen. Ob Pogacar schon sein bestes Niveau erreicht habe, wisse er nicht. "Ich bin nicht hier, um über Tadej zu sprechen. Ich denke nur daran, was ich in meinen Rennen machen kann."
Im Süden Spaniens bringt sich Tom Pidcock bei der Clásica Jaén Paraíso Interior in Form, dem aus seiner Sicht "besten Rennen zu diesem Zeitpunkt im Jahr". Zudem sei der Wettkampf in Andalusien "die einzige" gute Vorbereitungsmöglichkeit für die Strade Bianche: "Die Bedingungen sind ähnlich. Ich bin sehr gespannt." Tadej Pogacar hatte in Jaén im Jahr 2023 gewonnen.





