Da die Zukunft von Kapitän Manuel Neuer beim FC Bayern weiter ungewiss ist, keimen immer wieder Spekulationen über mögliche Neuzugänge auf. Nicht zum ersten Mal wird nun ein niederländischer Schlussmann beim deutschen Rekordmeister gehandelt. Günstig wäre ein Transfer des Nationalspielers nicht.
Torhüter Bart Verbruggen von Brighton & Hove Albion wird erneut mit dem FC Bayern in Verbindung gebracht. Laut "Fichajes.net" ist der 26-malige niederländische Nationalkeeper der Favorit des deutschen Rekordmeisters bei der Suche nach einem Nachfolger für Manuel Neuer, dessen Vertrag im Sommer ausläuft.
Die Münchner Verantwortlichen sollen Verbruggen bereits seit dem zurückliegenden Sommer intensiv beobachten. Man sei zuversichtlich, mit ihm die Torhüterfrage auf Jahre hinaus zu regeln, heißt es.
Aber: Der Vertrag des 23-Jährigen in der Premier League ist noch bis Sommer 2028 datiert. Daher dürften größere finanzielle Anstrengungen erforderlich sein, um ihn loszueisen. Konkrete berichtet "fichajes" von 50 Millionen Pfund, also umgerechnet rund 57,5 Millionen Euro, die als Ablösesumme gefordert werden.
Chelsea will Brighton-Forderung akzeptieren - FC Bayern wartet auf Neuer
Auch "TEAMtalk" aus England nennt jenes Preisschild in Verbindung mit Verbruggen. Demnach bekommen die Münchner im Werben um den Niederländer große Konkurrenz von der Insel: So soll der FC Chelsea inzwischen ins Rennen eingestiegen sein, zudem wird Tottenham Hotspur und Newcastle United Interesse nachgesagt.
Chelsea bereite sich sogar derzeit darauf vor, die Ablöseforderung der Seagulls zu erfüllen. Dass der Schlussmann im kommenden Sommer wechselt, sei durchaus wahrscheinlich. Legte er es vor der laufenden Saison noch nicht auf einen Abschied aus Brighton an, ist er nach Informationen von "TEAMtalk" inzwischen bereit für den nächsten Schritt.
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Beim FC Bayern hängt derweil jedwede Bemühung auf dem Transfermarkt von Manuel Neuer ab. Mit dem Weltmeister von 2014 hat der FC Bayern vereinbart, dass über eine erneute Vertragsverlängerung zu einem späteren Zeitpunkt gesprochen wird. "Wir haben da alle keinen Stress. Manu muss fühlen, was für ihn das Beste ist", betonte Sportdirektor Christoph Freund zuletzt: "Manu ist richtig gut drauf. Wir haben große Ziele, da ist er ein wichtiger Faktor."
Freund lobte zugleich die "spezielle Konstellation" auf der Torhüterposition mit Manuel Neuer, dem jungen Jonas Urbig und Sven Ulreich. Das Trio pflege einen sehr positiven Umgang miteinander. Sollte Neuer nicht verlängern, stünde mit Urbig ein Nachfolger bereit. Auch der an den VfB Stuttgart verliehene Alexander Nübel wäre eine Option für den FC Bayern.





























