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Mi, 04.02. - So, 22.02.

Raimund im Training stark

DSV-Adler macht Hoffnung auf nächste Medaille

Bei Philipp Raimund läuft es in Predazzo
Bei Philipp Raimund läuft es in Predazzo
Foto: © IMAGO/Paolo Nucci
13. Februar 2026, 21:13
sport.de
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Von der kleinen Schanze ist Philipp Raimund bei den Olympischen Spielen sensationell zur Goldmedaille gesprungen. Und auch vom großen Bakken könnte der DSV-Adler am Samstag Edelmetall einheimsen. Die Trainings-Leistungen machen jedenfalls Hoffnung, Gold-Favorit ist aber der Dominator der Saison.

Philipp Raimund hat seine Ambitionen auf die zweite Medaille bei den Olympischen Winterspielen unterstrichen. Im Training am Freitag sprang der Olympiasieger von der Normalschanze auf die Plätze vier und drei. Den dritten Durchgang ließ Raimund wegen der starken Sprünge zuvor aus. 

Schon am ersten Trainingstag hatte der 25-Jährige mit zwei zweiten und einem sechsten Platz überzeugt. 

Hinter Raimund klaffte im Training in Val di Fiemme aus deutscher Sicht allerdings eine große Lücke. Der zweimalige Olympiasieger Andreas Wellinger (37./8./12.) schafft es wenigstens einmal unter die Top Ten. Felix Hoffmann (36./14./28.) und Routinier Pius Paschke (38./39./32.) waren weit weg von der Musik. 

Top-Favorit auf Gold ist am Samstag (18:45 Uhr/ZDF, Eurosport und im sport.de-Ticker) Saison-Dominator Domen Prevc. Der Slowene segelte im ersten Durchgang auf 138,5 Meter und packte nach der gewonnenen Einheit seine Sachen. Auf der ungewohnten kleinen Schanze war Prevc nur Sechster geworden.

Jens Weißflog letzter deutscher Olympiasieger auf der Großen

Schon am ersten Tag hatte Prevc der Konkurrenz 143,5 Meter hingeknallt und seinen Status als zurzeit weltbester Skispringer eindrucksvoll untermauert.

Die übrigen Durchgänge gewannen der Japaner Ren Nikaido, Bronze-Gewinner von der Normalschanze, und Jan Hörl aus Österreich. 

Skisprung-Deutschland wartet seit 1994 auf einen Olympiasieger von der Großschanze. Damals gewann Jens Weißflog in Lillehammer in einem spannenden Wettkampf Gold vor Lokalmatador Espen Bredesen. Der Sachse hatte zehn Jahre zuvor schon Gold von der kleinen Schanze gewonnen.  

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