Trotz der derben Rückschläge in den letzten Wochen träumen die Protagonisten beim 1. FC Kaiserslautern auch weiterhin von der Rückkehr in die Fußball-Bundesliga.
Zuletzt holte der FCK nur einen Punkt aus drei Spielen, unterlag zu Hause gegen Elversberg (1:3) und beim SV Darmstadt (0:4) ziemlich krachen. Trotzdem träumt Mittelfeldspieler Fabian Kunze davon, eines Tages mit den Pfälzern in der ersten Liga aufzulaufen.
Der 27-Jährge weiß dabei genau, wie groß die Sehnsucht in der gesamten Region ist, wieder ins deutsche Fußball-Oberhaus zurückzukehren: "Der Verein gehört von dem ganzen Drumherum in die Bundesliga. Damit muss man sich auseinandersetzen. Das ist sehr emotionsgeladen hier", sagte Kunze im Gespräch mit der "Bild".
Kunze machte keinen Hehl daraus, dass die Erwartungen rund um den 1. FC Kaiserslautern grundsätzlich hoch sind: "Hier ist es halt so, das ist normal bei einem Traditionsverein. Ich denke, das weiß auch jeder, dass man sich dann anders verkaufen muss."
Nach dem bitteren 0:4 gegen SV Darmstadt 98 fordert Kunze nun eine klare Reaktion: "Kämpfen, kratzen, beißen. Das sind ja auch ein bisschen die Tugenden vom Verein. Dass man dem Gegenspieler gegenüber einfach ekliger ist."
Kunze will von Druck beim FCK nichts hören
Die Roten Teufel sind in den letzten Wochen auf Platz sieben in der Tabelle zurückgefallen und weisen vor dem wichtigen Heimspiel gegen die SpVgg Greuther Fürth am Samstag (ab 13:00 Uhr) acht Punkte Rückstand auf den Relegationsplatz auf.
Kunze ist einer der wenigen FCK-Profis, die bereits auf Bundesliga-Erfahrung zurückblicken können. 48 Einsätze von 2020 bis 2022 für Arminia Bielefeld hat der Sechser zu Buche stehen: "Ich denke, wenn man schon mal Bundesliga gespielt hat, weiß man, dass man sich einfach mit den Besten misst. Das ist der Wunsch von jedem Profifußballer." Sein persönliches Ziel formuliert er unmissverständlich: "Ich will mit dem FCK perspektivisch in die Bundesliga."
Von zu großem Erfolgsdruck will Kunze daher auch gar nichts wissen: "Druck hast du hier immer. Aber damit muss jeder Spieler klarkommen. Wir müssen einfach bessere Spiele zeigen, uns dann auch wieder mit Punkten belohnen, und dann wird der Druck auch wieder ein bisschen weniger.“




























