Er hat es schon wieder getan und diesmal endgültig Geschichte geschrieben! Olympiasieger, Weltmeister, Europameister und nun zum dritten Mal in Serie Welthandballer: Mathias Gidsel setzt seiner ohnehin längst außergewöhnlichen Karriere die nächste Krone auf. Als erster Spieler überhaupt wird der Ausnahmekönner vom deutschen Meister Füchse Berlin drei Jahre hintereinander zum besten Handballer der Welt gewählt.
Der 27-Jährige ließ bei der Wahl hochkarätige Konkurrenz hinter sich. Nationalmannschaftskollege Emil Nielsen und Ex-Bundesliga-Spieler Ivan Martinovic hatten das Nachsehen. Damit zieht Gidsel mit zwei Ikonen des Handballs gleich: Nikola Karabatic und Landsmann Mikkel Hansen wurden ebenfalls dreimal als Welthandballer ausgezeichnet, allerdings nicht in Serie.
"Es ist unglaublich, dass mein Name neben diesen beiden steht. Darauf bin ich natürlich sehr stolz. Dass ich diese Auszeichnung nun schon zum dritten Mal in Folge erhalten habe, zeigt, dass ich in den letzten Jahren eine gute Leistung gezeigt habe", meinte Gidsel zur der erneuten Welthandballer-Auszeichnung.
Gidsel blickt auf Traum-Jahr 2025 zurück
2025 verlief für den schmächtigen Rückraumspieler beinahe perfekt. Mit den Füchsen führte er den Hauptstadtklub zur ersten Meisterschaft der Vereinsgeschichte, in der Champions League musste sich Berlin erst im Finale SC Magdeburg geschlagen geben.
Auf internationaler Bühne setzte Gidsel noch einen drauf: Mit Dänemark holte er den WM-Titel, erzielte dabei 74 Treffer und lieferte 45 Assists. Auch bei der Weltmeisterschaft im Januar 2025 wurde er zum MVP gewählt. Auch bei der erfolgreichen EM vor wenigen Wochen wurde er zum besten Spieler des Turnier ernannt.
Gewertet wurden aber ausschließlich die Leistungen des Jahres 2025. Ein Drittel des Ergebnisses stammte aus der Fan-Abstimmung, die restlichen Stimmen verteilten sich auf ein Expertenkomitee und die Nationaltrainer der WM-Teams.







