Am Donnerstag zerlegte Formel-1-Superstar Max Verstappen die Auswirkungen der Regelrevolution, die die F1 2026 vor ganz neue Herausforderungen stellt. Nun hat der amtierende Weltmeister Lando Norris mit deutlichen Worten auf seinen Vorgänger reagiert.
"Das macht gar keinen Spaß, zu fahren. Ja, was muss ich da eigentlich drüber sagen? Das ist ein wenig wie Formel E auf Steroiden." Mit dieser Aussage zerlegte Max Verstappen die Auswirkungen der Regelrevolution der Motorsportkönigsklasse.
Und weiter: "Als Fahrer genieße ich es, Vollgas zu geben. Im Moment kann ich das aber noch nicht tun. Diese Autos machen ehrlich gesagt nicht viel Spaß. Ich würde sagen, das richtige Wort ist Management. Vieles, was man als Fahrer tut, hat einen enormen Einfluss auf den Energieverbrauch."
Damit aber nicht genug: Der Niederländer schloss sogar einen Abschied aus der Formel 1 nicht aus: "Wenn das Fahren keinen Spaß macht, denkt man über Alternativen nach", deutete er vielsagend an: "Wenn man schon alles gewonnen hat, bieten sich viele andere spannende Dinge an, die man machen könnte."
"Also, wenn er in Rente gehen will, kann er in Rente gehen"
Am Freitag reagierte nun der aktuelle Weltmeister Lando Norris auf Verstappens markige Tirade.
"Also, wenn er in Rente gehen will, kann er in Rente gehen", wiegelt der Brite den vierfachen Titelträger ab. Ihm selbst, betont Norris, bereite die Formel 1 weiterhin große Freude. Die bisherigen Testfahrten hätten "wirklich Spaß gemacht. Die Formel 1 verändert sich ständig. Manchmal fährt sie sich etwas besser, manchmal nicht so gut", so Norris, der allerdings unabhängig davon Beschwerden für unangebracht erachtet.
"Wir bekommen ein wahnsinnig hohes Gehalt fürs Fahren, also können wir uns eigentlich nicht beschweren" und noch einmal indirekt an Verstappen gerichtet: "Jeder Fahrer kann sich etwas anderes suchen. Es ist nicht so, als ob jeder Fahrer hier sein müsste."


