Gibt es beim FC Schalke 04 in der Kabine ein Sprachenproblem? Kapitän Kenan Karaman wird deutlich - und kontert.
"Ich bin jetzt schon so lange auf Schalke dabei. Über derartige Artikel und Berichte kann ich nur Schmunzeln. Das ist doch völlig normal, wenn man in so eine Phase kommt, in der wir uns gerade befinden", sagte der 31-Jährige bei "Sport1".
Für Karaman ist das jedoch kein Thema. Er wittert vielmehr von außen in den Verein getragene Störmanöver. "Es läuft nicht so, wie wir uns das vorstellen, und genau dann versuchen immer Leute Feuer zu legen. Ich kann aber versichern, dass weder das Bosnische noch andere Sprachen bei uns ein Problem sind. Wir haben einige Sprachen in der Kabine", sagte der S04-Kapitän.
FC Schalke 04 in der Krise? Karaman hält dagegen
Tatsache ist: Die so fulminant in die Saison gestarteten Schalker sind seit fünf Spielen sieglos. Tatsache ist auch: Die Unruhe abseits des Platzes nimmt zu. Neben dem "Brate"-Gate sorgt auch der Disput um Ex-Klub-Boss Clemens Tönnies für Wirbel. Zudem gab es einen Trainer-Zoff rund um Chefcoach Miron Muslic und U19-Übungsleiter Norbert Elgert,
"Nach der Hinrunde, die sehr erfolgreich war, haben wir jetzt natürlich eine kleine Durststrecke", gab Karaman zu.
Von einer Krise will er allerdings nicht sprechen. "Ich habe hier auf Schalke ganz andere Krisen erlebt. Solche Phasen sind auch wichtig, daraus kann man viel lernen. Es ist eine gewisse Spannung in der Mannschaft, das ist gut."
Kritik an Muslic will Karaman nicht zulassen. "Er ist besser darauf vorbereitet als wir alle. Er ist ein Trainer, der eine Vision hat. Er schon relativ früh erkannt, dass solche Phasen kommen können. Deshalb strahlt er jetzt viel Ruhe aus", lobte der Routinier.





























