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Mi, 04.02. - So, 22.02.

Sturz-Drama um deutsches Snowboard-Duo im Viertelfinale

Martin Nörl konnte den Crash nicht verhindern.
Martin Nörl konnte den Crash nicht verhindern.
Foto: © Oliver Weiken, dpa
12. Februar 2026, 16:14

Die deutschen Snowboardcross-Fahrer Martin Nörl und Leon Ulbricht sind im Viertelfinale der Olympischen Winterspiele miteinander kollidiert und vorzeitig ausgeschieden. Nach einem guten Start lag Ulbricht zunächst vorn, ehe er auf den dritten Platz zurückfiel. In einer Linkskurve wurde es dann eng zwischen Nörl, Ulbricht und dem US-Amerikaner Nick Baumgartner - zu eng. Ein Kontakt beendete die Hoffnungen der beiden deutschen Starter. 

"Ich bin gerade auf jeden Fall noch dabei, das zu verarbeiten. Das ging alles so schnell. Plötzlich war mein Brett weg und ich lag auf dem Rücken", sagte Ulbricht, der jedoch keine Vorwürfe in Richtung der Konkurrenz äußerte: "Es ist einfach eine sehr unglückliche Situation gewesen - auch unter uns Teamkollegen natürlich. Sehr, sehr ärgerlich, aber auch schwierig zu vermeiden, weil das ist der Sport."

Bereits im Achtelfinale war für Julius Reichle und Niels Conradt Schluss. Die Goldmedaille holte wie schon 2022 in Peking Alessandro Hämmerle aus Österreich.

"Ärgerlich für das ganze Team"

"Das passiert. Es gibt vorher einen kurzen Kontakt mit dem Amerikaner und dann rutsche ich weg", sagte Nörl, der bemängelte, dass sich die Jury den Unfall nicht noch einmal anschaute. "Für das ganze Team ist das ärgerlich."

Ulbricht hatte einen guten ersten Lauf gezeigt und sich als drittschnellster Starter für das Achtelfinale qualifiziert. Auch in dieser Runde war er nicht zu schlagen gewesen. Der folgenschwere Crash mit seinem Teamkollegen beendete jedoch den Traum von der ersten Medaille für die deutschen Snowboarder bei diesen Spielen.

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