Der FC Schalke 04 hat mit seiner neuen PV-Anlage im ersten Betriebsjahr überraschende Erfolgszahlen erzielt.
Wie die Königsblauen mitteilten, produzierte die Anlage hat mit einer Leistung von 749 kWp insgesamt 627.188 kWh Solarstrom.
Im gleichen Zeitraum lag der Stromverbrauch auf dem Vereinsgelände - die Veltins-Arena nicht mitgerechnet - bei 783.520 kWh.
317.372 kWh, also rund die Hälfte der erzeugten Strommenge, verbrauchte Schalke vor Ort auf dem Vereinsgelände. Die andere Hälfte (309.816 kWh) speiste der Verein in das öffentliche Netz ein.
Die PV-Anlage deckt den Strombedarf bilanziell, also rechnerisch über Eigenverbrauch und Einspeisung, zu rund 80 Prozent - ein Ergebnis, das die eigenen Erwartungen übertreffe, wie es in der Mitteilung hieß.
Dies sei "ein kraftvolles Signal für die Anstrengungen im Bereich der ökologischen Nachhaltigkeit", schrieben die Schalker.
Finanz-Chefin Christina Rühl-Hamers sagte: "Wir sind sehr stolz auf die hervorragende Bilanz unserer PV-Anlage im ersten Betriebsjahr. Mit der selbst erzeugten Solarenergie leisten wir einen konkreten Beitrag zum Klimaschutz in unserer Region und senken zugleich dauerhaft unsere Energiekosten."
Das Projekt zeige, "wie Klimaschutz und wirtschaftlicher Nutzen auf Schalke Hand in Hand gehen können", so die Vorständin.
FC Schalke 04 "auf dem richtigen Weg"
Rühl-Hamers erläuterte weiter: "Mit unserem Solarstrom konnten wir unsere Unabhängigkeit vom öffentlichen Netz steigern und insgesamt 330 Tonnen klimaschädliches Kohlendioxid vermeiden. Es benötigt nach gängiger Berechnung etwa 20.000 Bäume, um diese Menge CO2 innerhalb eines Jahres zu binden."
Die Anlage habe auch in den Wintermonaten zuverlässig Strom geliefert, betonte sie. "Das zeigt, dass wir auf dem richtigen Weg zu einer möglichst autarken und nachhaltigen Stromversorgung sind. Genau so stellen wir uns Nachhaltigkeit auf Schalke vor: wirksam, messbar und wirtschaftlich sinnvoll."





























