Deutschland ist bei den Olympischen Spielen der Auftakt nach Maß gelungen. Gegen ein widerstandsfähiges Dänemark setzte sich das Team von Head Coach Harold Kreis mit 3:1 durch. Die deutschen NHL-Stars sorgten dabei für Furore.
Für den frühen Auftakt in die Partie sorgte direkt Superstar Leon Draisaitl (1.) von den Edmonton Oilers. Gerade einmal 23 Sekunden waren gespielt, da beförderte der Stürmer den Puck nach Zuspiel von Left Wing Frederik Tiffels (Eisbären Berlin) per Rückhandtreffer aus der Luft ins gegnerische Tor.
Dänemark musste sich jedoch nicht lange schütteln und übernahm in Folge die Oberhand. Lediglich Deutschlands Goalie Philipp Grubauer (37 Saves) von den Seattle Kraken brachte die Nordeuropäer zur Verzweiflung. Dann gelang es ausgerechnet Oscar Moelgaard (14.) von den Kraken, seinen NHL-Teamkollegen mit einem kuriosen Kullerschuss zu überwinden.
Den besseren Auftakt ins zweite Drittel hatten wieder die Deutschen. Angreifer Tim Stützle (25.) von den Ottawa Senators sorgte für die sehenswerte erneute Führung seines Teams. Eine schwierige Ablage von JJ Peterka (Utah Mammoth) verwertete der gebürtige Viersener aus der Drehung und mit beiden Schlittschuhen vom Eis eiskalt zum 2:1.
Olympia: Stützle legt zum Endstand nach
Gegensätzlich zum ersten Spielabschnitt blieb Deutschland nach dem eigenen Treffer das kontrollierende Team und legte durch den Doppelpack von Stützle (31.) im Powerplay nach. Eine Hereingabe von rechts landete über Umwege durch das Knie von Dänemarks Oliver Lauridsen (TPS Turku) im Netz. Das umkämpfte Schlussdrittel blieb torlos, das deutsche Abwehrbollwerk hielt stand.
Für Deutschland standen unter anderem noch die NHL-Stars Moritz Seider (Detroit Red Wings), Lukas Reichel (Vancouver Canucks) und Nico Sturm (Minnesota Wild) auf dem Eis. Bei Dänemark waren beispielsweise Goalie Frederik Anderesen (Carolina Hurricanes), Nikolaj Ehlers (Carolina Hurricanes) und Lars Eller (Ottawa Senators) aktiv.
Für Deutschland geht es in Gruppe C am Samstag (12.10 Uhr) gegen Lettland weiter. Die Dänen bekommen es ebenfalls am Samstag (21.10 Uhr) mit dem Star-Ensemble der USA zu tun.






